10. November 2014, 17:58 Uhr

644. Nikelsmarkt endet mit Seniorennachmittag

Der 644. Allendorfer Nikelsmarkt endete am Sonntag mit dem Seniorennachmittag. Neben dem Besuch der Marktfrauen wurde den Gästen auch eine Aufführung der Laienspielgruppe des evangelischen Kirchenchores geboten. »Rom ist auch nicht alles« sorgte beim Publikum für viele Lacher.
10. November 2014, 17:58 Uhr
Manager Rolf Weißenberger (Gertraud Fey) und Ehefrau Cornelia »Conny« Weißenberger (Ortrud Hormann) im Streit. (Foto: Manfred Lotz)

Allendorf/Lumda (lom). Es ist schon einige Jahre Tradition, dass der Nikelsmarkt nach dem mittwöchigen Markttag am Sonntag im Bürgerhaus mit dem Tag der Senioren ausklingt. Wie Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause es formulierte: »Es ist der Nikelsmarktausklang. Seniorennachmittag klingt nicht so schön«. Vorgestellt wurden die Marktfrauen Sylke Schäfer und Konny Fuhrmann, die in der Pause den Allendorfer Bärtzeschnaps zum Probieren anboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Seniorengruppe »Aktives Alter« und der evangelische Kirchenchor unter der Leitung von Irmtraud Keiner.

Ein Höhepunkt des Programms war die Aufführung der Laienspielgruppe des evangelischen Kirchenchores, die mit dem Lustspiel »Rom ist auch nicht alles« von Claudia Gysell die Gäste zum Lachen brachten. Dabei erfand der Manager Rolf Weißenberger (Gertraud Fey) eine Geschäftsreise nach Moskau, um sich bei seinen Geschäftspartnern vor Ort ins Gespräch zu bringen. Seine Ehefrau Cornelia (Ortrud Hormann) soll sich derweil um die Erbtante Rosi kümmern und diese besuchen. Was die Ehefrau Conny aber nicht ahnte: Rolfs Reise soll eigentlich mit seiner Sekretärin nach Rom führen, damit er sich dort mit ihr amüsieren kann – wovon diese wiederum noch nichts weiß.

Dessous und Schnittchen

Freund Manfred Goldinger, genannt Manni, hatte derweil eine delikate Aufgabe zu übernehmen: Ein Geschäftsfreund des Hauses wünscht ein heimliches Treffen mit einer Dame aus dem Milieu, einem sogenannten »Bienchen«. Manni zeigte sich nicht begeistert, dass er Sekt und Schnittchen aufdecken und dazu das Zimmer mit Dessous dekorieren sollte, die Hausherr Rolf im Schlafzimmer deponiert hatte.

Was dann folgte, war eine Verwechslungskomödie, die es in sich hatte. Der Dorfpfarrer Wilfried Dalli, der Spenden für heimatlose Katzen sammelt, wird von Manni für den Geschäftspartner Gulli gehalten, der sich mit seinem »Bienchen« treffen will. Die Sekretärin bekommt durch Manni mit, dass es nicht nach Moskau sondern nach Rom gehen soll. Sie riecht den Braten und kündigt. Und als das »Bienchen« den Pfarrer im Haus antrifft, denkt sie, er sei der ihr angekündigte besondere Kunde.

Schließlich wendet sich doch noch alles zum Guten. Rolf kann seine Frau mit den Dessous glücklich machen und mit ihr anlässlich des Hochzeitstages die Reise nach Rom antreten. Manni und die Sekretärin Bianca verstehen sich sofort gut und verabreden sich zu einem Treffen. Neben den gut aufgelegten Darstellern sind noch die Souffleuse Brigitte Urich sowie Monika Priemer (Maske), die Bühnenhelfer Benno Priemer und Stefan Hofmann hervorzuheben, die für das Gelingen des Theaterstückes sorgten.

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