Kreis Gießen

Zukunftssorgen in der Partnerschaft

Hungen (pm). Zu einem Arbeitstreffen trafen sich kürzlich an einem Wochenende Delegationen aus den Partnerstädten St. Bonnet de Mure und Hungen. Dabei stand zunächst die Besichtigung der »Saline Royale« in Arc-et-Senans auf dem Programm. Die königliche Saline wurde 1779 im Auftrag von Louis XV. als Manufaktur zur Salzgewinnung gebaut und 1982 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Den Abschluss des ersten Tages bildete das gemeinsame Abendessen im Hotel.
19. Oktober 2018, 21:13 Uhr
Redaktion
ik_Saline_191018
Die französische und Hungener Delegation vor der »Königlichen Saline« in Arc-et-Senans. (Foto: pm)

Hungen (pm). Zu einem Arbeitstreffen trafen sich kürzlich an einem Wochenende Delegationen aus den Partnerstädten St. Bonnet de Mure und Hungen. Dabei stand zunächst die Besichtigung der »Saline Royale« in Arc-et-Senans auf dem Programm. Die königliche Saline wurde 1779 im Auftrag von Louis XV. als Manufaktur zur Salzgewinnung gebaut und 1982 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Den Abschluss des ersten Tages bildete das gemeinsame Abendessen im Hotel.

Das eigentliche Arbeitstreffen fand am Sonntagmorgen statt, bei dem die Vorsitzende der Jumelage, Helene Branche, eine Präsentation der Veranstaltungen des vergangenen und des laufenden Jahres gab. Danach ließ Dieter Hausotter als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins die wichtigsten Aktivitäten und Ereignisse in Hungen in Bezug auf die Partnerschaft Revue passieren. Höhepunkt war das 30-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen beiden Städten, das der Partnerschaftsverein mit einer Studienfahrt nach Genf verbunden hatte.

Sorge bereitet die Tatsache, dass sowohl der Schüleraustausch als auch das Sommercamp mit Jugendlichen beider Städte nicht mehr stattfinden. Ziel 2019 sei es, wieder Jugendliche mit neuen Projekten für die Partnerschaft zu gewinnen. Wichtigster Termin wird wieder die Europawoche sowie die Studienfahrt des Partnerschaftsvereins im Juni nach Maastricht und Aachen sein. Die beiden Bürgermeister der Partnerstädte, Jean-Pierre Jourdain und Rainer Wengorsch, dankten den Organisatoren der Jubiläumsveranstaltung im Sommer.

Ulrike Haupt stellte seitens der Hungener Stadtverwaltung ein Jugendprojekt vor, das im kommenden Jahr in Freiburg stattfinden und die deutsch-französische Freundschaft im Nachwuchsbereich beleben soll. Für die Nichtteilnehmer am Arbeitsprogramm wurde eine Fahrt nach Besancon mit der Besichtigung des Zeitmuseums im »Palais Granvelle« und der Zitadelle angeboten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten sich die beiden Delegationen gewohnt herzlich und versicherten, dass man im kommenden Jahr mit den erwähnten Veranstaltungen die Freundschaft zwischen den Bürgern der beiden Städte aufrechterhalten und vertiefen wolle.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Zukunftssorgen-in-der-Partnerschaft;art457,502348

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung