15. Juni 2018, 21:13 Uhr

Zeichnen für Weltoffenheit

15. Juni 2018, 21:13 Uhr
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Von Harold Sekatsch
Fast alle Schüler sind bei der Aktion zur Erinnerung an Anne Franks Geburtstag mit dabei. (Foto: se)

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren. Zu ihrem 89. Geburtstag veranstaltete die Lindener Anne-Frank-Schule nun eine besondere Malaktion. Hiermit sollten unter anderem das friedliche Miteinander, Weltoffenheit Respekt, Menschlichkeit und Gewaltfreiheit, aber auch Zivilcourage gefördert und präsentiert werden.

Der Fachbereich Kunst unter der Federführung von Harald Rohm hatte sich diese einfallen lassen: Eine Performance, bei der der Schattenriss eines Partners auf dem Schulhof gezeichnet und mit Farben oder Mustern, Sprüchen und Worten zum Motto »bunt statt braun« ausgestaltet werden. In der dritten Schulstunde am Donnerstag fand die Kunstaktion statt – zum eigentlichen Geburtstag von Anne Frank regnete es. Nahezu alle Schüler beteiligten sich. Mit viel Eifer und teils auch sehr großer Genauigkeit

Anne Frank wanderte mit ihrer Familie 1934 in die Niederlande aus, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und ihren Helfern zu entgehen. Nach dem Überfall Deutschlands auf die Niederlande im Jahre 1940 musste die Familie Frank befürchten, auch hier von den Nazi-Häschern verhaftet zu werden. Von 1942 bis 1944 lebten sie versteckt in einem Hinterhaus in Amtersdam. Im August wurden sie verhaftet. Anne Frank starb 1945 im KZ Bergen-Belsen. Das Tagebuch, welches sie in der Zeit im Versteck im Hinterhaus führte, wurde posthum veröffentlicht. In Erinnerung an ihre Leiden tragen zahlreiche Schulen ihren Namen.



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