30. November 2018, 21:38 Uhr

Zahl der Ehrenamtslotsen verdoppelt

30. November 2018, 21:38 Uhr
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Aus der Redaktion

Die Zahl der Ehrenamtslotsen in Reiskirchen hat sich verdoppelt. Nach Johannes Reuber, Adelheid Armstroff und Helga Schweitzer sind nun mit Mona Madelenko, Birgit Gans und Ernst Stahl drei weitere dazugekommen. Sie haben nun ihre Ausbildung beendet, berichtete Mona Madelenko in der letzten Sitzung des Seniorenbeirats.

Laut Madelenko ginge es darum, dass man für Reiskirchen etwas über verschiedene Projekte erreichen wolle. Dabei wolle man auch die Flüchtlinge mit einbeziehen. Das Reparieren von Spielzeug für Kinder könnte etwa ein Projekt sein. Madelenko erinnerte bei dieser Gelegenheit auch an die Anfänge der Ehrenamtslotsen mit Spielenachmittag oder Besuchsdienst im Haus Wiesecktal. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Jochen Gärtner, beglückwünschte die neuen Ehrenamtslotsen und sprach die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit aus.

Auf den Regionalplan eingehend, der derzeit die Gemeindevertretung Reiskirchen beschäftigt, bat Gärtner darum, auch den Seniorenbeirat in die Beratungen mit einzubeziehen. Er erinnerte auch an die Wahlkampfaussage von Bürgermeister Dietmar Kromm, die Mobilität für ältere Menschen durch den Einsatz eines Bürgerbusses zu verbessern. Die Realisierung werde von dem Seniorenbeirat begleitet, der auch hier in die Beratung mit einbezogen werden möchte. Weitere Bestrebungen für die Barrierefreiheit in den Ortsteilen wurden begrüßt, wobei hier noch einiges zu tun ist.

Sehr umfangreich waren das Engagement der Seniorenwerkstatt, über die deren Leiter Wolfgang Martin berichtete. Auf dem Gemeindebauhof noch vorhandenes Holz habe man für die Reparatur von Bänken entsprechend zugeschnitten, sodass auch hier Kosten gespart werden konnten. Während in der Seniorenwerkstatt eine hervorragende Arbeit geleistet wird, wurde bedauert, dass bisher keine Frauen tätig sind. Die Werkstatt des Martinheimes in Reiskirchen sei optimal ausgestattet und biete auch für Frauen große Möglichkeiten für die Ausführung von Arbeiten.

Raymund Geis informierte über die Aktivitäten der Radwegekommission. Alle Radwege im Bereich der Gemeinde wurden abgefahren und Stellen mit Gefahren gekennzeichnet. Bei dieser Gelegenheit wurden Anregungen für das Aufstellen von Bänken oder auch eines Tisches aufgenommen. Walter Brück regte an, durch den Einbau von Schwellen auf besondere Gefahrenpunkte zu verweisen, um Unfälle zu vermeiden.



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