06. November 2017, 18:57 Uhr

Wundervolle Musikwelt im Gotteshaus

06. November 2017, 18:57 Uhr
Begeisterte: Der Chor »Tonikum« unter Leitung von Renate Schygulla. (Foto: siw)

Ob sich die Besucher des Konzertes »What a wonderful world« (Welch‹ wundervolle Welt) der Titelaussage anschließen? Wahrlich allen Grund dazu hatten sie in Anbetracht des musikalischen Genusses, den ihnen am Sonntag der Chor »Tonikum« mit seinen Darbietungen bereitete. Das Gastspiel des Chors der Musikschule Busecker Tal unter der Leitung von Renate Schygulla ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Reihe »Musik in der Kirche«. Zum zweiten Mal wirkten The Old Box Band« mit, in Person sind dies Bernd Kulig (Gitarre, Ukulele und Gesang) und Chormitglied Michael Höchst (Akkordeon und Gesang). Seiner Begrüßung ließ Pfarrer Jürgen Kuhn eine kurze Geschichte zum Umgang mit unliebsamen, aber nicht veränderbaren Dingen folgen. Fazit: »Lernen Sie den Löwenzahn lieben.«

Los ging es mit »Rock for Fun« (Musik und Text Lorenz Maierhofer). Der Einstieg war schon mal die halbe Miete, ein herzlicher Applaus dafür klang durch das voll besetzte Gotteshaus. Den mit unübersehbarer Freude vorgetragenen Spirituals (Ride the Chariot und Let my light shine bright) ging die freundliche Einladung »Come in and stay« voraus. Romantisch wurde es beim Titelsong und »How deep is your love«. Geradezu andächtig lauschten die Besucher den auf hohem Niveau intonierten klassischen Werken »Waldesnacht« (Johannes Brahms, Paul Heyse) und »Sei stille dem Herrn« (Felix Mendelssohn Bartholdy).

Old Box Band bestritt mit Instrumentalspiel und Gesang sowohl mit wie auch ohne Tonikum als Backgroundchor einen kontrastreichen Part mit einer Irish Folk Ballade, dem gälischen Volkslied »Morning has broken« (das zu einem Popsong wurde) und dem Beatles-Hit »All you need is love«. Schon da verlangte das Publikum nach Zugabe. Die wurde gerne gegeben. Zur Abrundung des vielseitigen Konzertes bediente der Chor mit Liedern von Udo-Jürgens die Schlagersparte. Lang anhaltender Beifall. Zugabe! Blumen für Schygulla, »die tapferste Chorleiterin, die ich kenne« (O-Ton Dr. UIli Eskens) und Rotwein für Kulig und Höchst. Durch das Programm führte Marion Bathe. Die Mitarbeiterin der Musikschule trug mit humorigen Gedichten ebenfalls zur Unterhaltung der Gäste bei.

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