03. Mai 2018, 21:46 Uhr

Wiesnzelt in Kinderhand

03. Mai 2018, 21:46 Uhr
Rund 500 Kinder werden beim Miniwiesnfest im Pohlheimer Festzelt vom Gießener Tinko-Theater unterhalten. (Foto: ldt)

Dieser Tage geben sich die Stars und Sternchen der Stimmungsmusikbranche auf dem Licher Wiesnfest die Klinke in die Hand. Insofern war der gestrige Donnerstagvormittag dann schon etwas Besonderes. Keine Bierkrüge, keine Schlagerparty, aber dennoch äußerst ausgelassene Stimmung: Denn gestern Vormittag hatten rund 500 Pohlheimer Kindergartenkinder die Mockswiese im Griff und feierten ihr eigenes Miniwiesnfest.

Schon vor dem Zelt hörte man die vergnügten Schreie und das laute Lachen der Jüngsten, die im Wiesnfestzelt den gesamten Vormittag lang unterhalten und verköstigt wurden. Zu Beginn führte das Gießener Tinko-Theater das Märchen »Der Froschkönig« auf. Danach begeisterte Volker Rosin mit seinen Kinderliedern die junge Meute.

Idee von Richard Stoiß

»Richard Stoiß kam vergangenes Jahr auf mich zu und sagte, dass er den Pohlheimern zum Jubiläumsfest gerne etwas zurückgeben wolle«, erklärte Pohlheims Bürgermeister Udo Schöffmann. »Es sollte etwas Besonderes sein, etwas für die Kinder.« So kam die Idee, ein Kinderwiesnfest für alle Pohlheimer Kindergärten zu veranstalten. Die gesamte Organisation wurde von der Eventfirma Bill übernommen.

Die ersten Kinder stürmten morgens um acht das Wiesnzelt. Zwei Linienbusse waren im Einsatz, um alle acht Kindergärten anzufahren und die Kinder mit ihren Betreuern abzuholen. Am Ende der Veranstaltung, gegen 13 Uhr, wurden alle auch wieder zurückgebracht.

»Die Organisation ist toll. An allen Türen steht Security und passt auf, dass kein Kind verloren geht. Das Konzept ist super durchdacht«, sagte Gudrun Pucher, die Leiterin des Dorf-Güller Kindergartens. Damit die Übersicht auch bei den Erziehern nicht verloren ging, bekam jeder Kindergarten ein eigenes Symbol, wie etwa einen Hirschen oder eine Edelweißblüte. Alle Kinder trugen das gleiche Aufklebersymbol auf ihren Pullovern. So wusste jeder, wo er hingehört und fand seinen Tisch schnell wieder.

Auch an die kleinsten Besucher, die sich nicht für den Froschkönig begeistern konnten, wurde gedacht. In den VIP-Boxen waren Mal- und Spielstationen vorbereitet. Und die Kleinsten konnten in einer »Wickel-Box« versorgt werden. Am frühen Nachmittag war dann alles wieder vorbei. Ab 16 Uhr luden die Wiesnfestbetreiber wieder das erwachsene Publikum zu Hüttenabend und Biergarten ein.

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