12. Februar 2019, 22:17 Uhr

»Wie schön, dass wir Sie bekommen haben«

12. Februar 2019, 22:17 Uhr
Christin Neugeborn (3. v. r) mit Propst Matthias Schmidt (2. v. l.) und weiteren Kollegen nach der Ordination. (Foto: mo)

Julie von Hausmann schrieb 1862 das Lied: »So nimm denn meine Hände und führe mich...« Dieses Lied wünschte sich, unter anderen, die neue Pfarrerin von Rodheim-Bieber und Vetzberg, Christin Neugeborn, zu ihrer Ordination am Sonntag in der evangelischen Kirche in Rodheim. Die wurde zu einem schönen Fest, geprägt von großem Besucherinteresse.

Unterstützung zugesagt

Pfarrer Claus Becker sprach aus, was viele, die die 30-Jährige schon kennengelernt haben, bestätigen können: »Wie schön, dass wir Sie bekommen haben hier in Rodheim, Bieber und Vetzberg.«

Propst Matthias Schmidt riet der jungen Pfarrerin: »Bewahren Sie sich das Staunen und Vertrauen als Quelle Ihres Glaubens.« Er bat die Kirchenvorsteher und die Gemeinde, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Neugeborn. Nach der offiziellen Ordination mit Gerhard Schulze-Velmede, Vorsitzender des Dekanates Gießen, überreichte Schmidt der Pfarrerin ihre Urkunde. Es folgte die Segnung durch Kirchenvorsteher, befreundete Pfarrer und die Biebertaler Seelsorger. Der stellvertretende Dekan Andreas Specht sprach die Glückwünsche des Dekanates aus: »Kirche geht nur miteinander!« Gernot Jaczkowski und Hannelore Lapp von den Kirchenvorständen Rodheim-Vetzberg und Bieber versprachen in ihren Grußworten, sie gemeinsam zu unterstützen.

»Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?« Diese Worte Jesu aus dem Markusevangelium waren Grundlage der Predigt von Neugeborn. »Glauben heißt, Vertrauen über die Angst hinaus«, so die Pfarrerin. Die Organisten der Gemeinde Karin Rink und Erhard Hirz erfreuten mit zwei Liedbeiträgen. Im evangelischen Gemeinehaus hatten die Mitglieder beider Kirchenvorstände anschließend eine große Kaffeetafel vorbereitet.

Viel Gutes und Ermutigendes wurde in den zahlreichen Grußworten von Kollegen und Weggefährten gesagt, um der jungen Pfarrerin Freude für den Dienst in Biebertal zu vermitteln. Auch der Wunsch auf eine Anstellung über die zunächst geplanten drei Dienstjahre hinaus wurde laut.

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