10. Dezember 2017, 21:23 Uhr

»Wichtiges Signal«

10. Dezember 2017, 21:23 Uhr
STR
Machen sich für atomare Abrüstung stark (v.l.): Bürgermeister Peter Gefeller, Ilse Staude und Dr. Burkhard Staude. (Foto: str)

Gemeinsam für eine Zukunft frei von Atomwaffen: Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die »International Campaign to Abolish Nuclear Weapons« (ICAN) wurde am Samstagmorgen im Bürgerhaus Staufenberg mit einer Gedenkstunde begangen.

Bürgermeister Peter Gefeller und Dr. Bernhard Staude nahmen die Verleihung zum Anlass, auch an die neue Bundesregierung zur Unterstützung der Abrüstung zu appellieren: »Die Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN ist ein wichtiges Signal an die Atomwaffenstaaten«, sagte Gefeller. »Die Bundesregierung kann und sollte nun mit gutem Beispiel vorangehen, sich für die atomare Abrüstung einzusetzen.« Deutschland hat bisher den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen nicht unterzeichnet.

»In Deutschland lagern noch immer Atomwaffen, etwa in Büchel«, so Ilse Staude von der GAL Staufenberg. »Diese Altlast des Kalten Krieges kostet nicht nur viel, sie ist vor allem hochgefährlich.«

Der Bürgermeister unterstützt als Mitglied der »Mayors for Peace« eine Unterschriftenkampagne, die zum Beitritt zum UN-Verbotsvertrag auffordert. »Der Vertrag lässt die Waffen natürlich nicht verschwinden«, meint Dr. Burkhard Staude. »Aber die Ächtung ist ein wichtiger Schritt auf dem richtigen Weg.«



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