20. Juni 2018, 22:08 Uhr

Wenn, dann dort

20. Juni 2018, 22:08 Uhr
Der Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus Geilshausen, sollte es denn kommen, liegt gegenüber der Tankstelle am Ortsausgang Richtung Kesselbach (Ecke Grünberger Straße/Steinesweg). (Foto: vh)

Rabenau (vh). Ob in Geilshausen ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut werden wird, ist aufgrund einer ernsthaften Haushaltskrise momentan keinesfalls klar. Falls es jedoch dazu kommen sollte, wurde dessen Standort jetzt endgültig festgelegt. Er liegt auf einer Wiese gegenüber der Tankstelle am Ortsausgang Richtung Kesselbach (Ecke Grünberger Straße/Steinesweg). Bei der erneuten Abstimmung im Bauausschuss erhielt der jetzt gewählte Standort drei Ja-Stimmen und drei Enthaltungen. Ein Ausschussmitglied stimmte nicht mit.

Eigentlich hatte der Bauausschuss sich vor Wochen anders entschieden, drei Flächen im Ort erwogen, wobei der Festplatz damals den Zuschlag erhielt. Die beiden anderen Flächen sind Privatgelände, der Festplatz ist Eigentum der Gemeinde. Uwe Höres (SPD) wetterte nach Kräften gegen das Umkippen des vorherigen Beschlusses.

Doch aktuelle Ereignisse, von denen Bürgermeister Florian Langecker berichtete, und Informationen von Kreisbrandinspektor Mario Binsch sorgten nach hitziger Diskussion dennoch für die Kehrtwende. Langecker sagte, er habe den Eigentümer des Grundstückes an der Grünberger Straße gesprochen, der sei zum Verkauf bereit. Zeitgleich wolle die Firma Müller, Mobile & Caravan, sich vergrößern.

Prioritätenliste im Blick

Müller nutzt den Festplatz ohnehin zum Abstellen seiner Fahrzeuge und möchte zwei Grundstücke im oberen Bereich des Platzes erwerben. Diese gehören der Gemeinde. Anderenfalls erwäge Müller einen Fortzug, sagte Langecker. Würde die Gemeinde nun das eine Grundstück erwerben und die beiden Flächen am Festplatz veräußern, wäre der Standort für das neue Gerätehaus weiterhin kostenneutral.

Wie Mario Binsch erklärte, sei ein Standort am Ortsausgang strategisch günstiger, weil von hieraus Hilfsfristen für andere Ortsteile Rabenaus besser einzuhalten seien. Abgesehen von der Standortfrage sprach Binsch vor allem auch die Dringlichkeit der Baumaßnahme an. Um Fördergeld des Landes zu erhalten, müsse das geplante Gerätehaus zwingend auf eine Prioritätenliste des Landkreises.

In dieser jährlich neu aufzulegenden Liste stehe für 2018 bisher nur der mögliche Neubau in Geilshausen und ein Anbau in Grünberg. Bereits 2019 seien woanders zwei größere Gerätehäuser im Blick, sodass Geilshausen auf der Prioritätenliste nach hinten rutsche.

Um auf die Liste zu gelangen, müsste das Gemeindeparlament nicht nur dem Standort zustimmen, sondern generell und möglichst noch im August einem Neubau. Die Bauzeichnung wurde dem Bauausschuss anlässlich seiner damaligen Sitzung vorgestellt. Der beauftragte Architekt gab an, der Gebäudegrundriss sei flexibel und könne auf verschiedenen Standorten umgesetzt werden. Weiterer Bericht folgt.

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