19. Mai 2017, 20:19 Uhr

Weiter vielfältig aktiv

19. Mai 2017, 20:19 Uhr
Jutta Dörrenhaus mit den Referenten Tim van Slobbe (l.) und Istayfo Turgay.

Jutta Dörrenhaus, die Vorsitzende des Forums für Völkerverständigung, berichtete zu Beginn der Jahreshauptversammlung von den vielfältigen Aktivitäten, unter anderem dem Neujahrsempfang, das Engagement beim ersten Begegnungsfest, die Beteiligung an den Licher Kulturwochen und der Amnesty-International-Veranstaltung in Gießen, die Abende mit der Journalistin Ruth Weiss und Pfarrer Apel sowie Prof. Wilhelm Solms.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Internationale Garten. Hier werden 17 Parzellen von Familien verschiedener Nationalitäten bearbeitet. Die Kalendergruppe der Marienstiftsgemeinde spendete zwei Ruhebänke und ein Gerätehaus. Dörrenhaus dankte dem Ehepaar Hönle sowie Ydiga Breuer-Karsu und den Vereinsmitgliedern, die am Stand des Forums aktiv waren. Francois Hönle ist für die Schülerbetreuung verantwortlich, ein weiterer Bereich des Forums. 20 Schülerinnen und Schüler werden an vier Wochentagen von Jörg Hennecke, Ayse Güngör und Francois Hönle, in Kleingruppen zuhause betreut. Unterstützt wurden Familien bei der Erledigung ihrer Post, bei Behördengängen und beim Ausfüllen von amtlichen Formularen.

Kassenprüfer Detmar Hönle berichtete von geordneten Finanzen, die auch durch die Einnahmen beim Historischen Markt gewährleistet sind. 53 Mitglieder gehören zum Forum für Völkerverständigung. Stefan Groh und Marketa Roska haben die Kasse geprüft. Es gab keine Beanstandungen, so erfolgte Entlastung des Vorstandes. Den Abschluss der Versammlung bildeten zwei Referate. Istayfo Turgay, ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter und Dezernent für Integration und Demografie, hat diesen Arbeitsbereich 2010 übernommen. »In Sachen Integration und Willkommenskultur werden Seminare und Fortbildungen zur Verbesserung der Kompetenz in unseren Verwaltungen angeboten. Interkommunale Arbeitsgruppen, die eine Zusammenarbeit der Verwaltungen und Institutionen fördern und verbessern, sollten entstehen. Außerdem sollen Netzwerke mit allen beteiligten Organisationen aufgebaut werden«, wünscht sich Turgay.

Tim van Slobbe sprach über die aktuelle Situation und die Aufgaben des Kreisausländerbeirats. »Um das Verständnis für Flüchtlinge zu stärken, informieren wir in Veranstaltungen über die Situation in den jeweiligen Herkunftsländern.« Menschenfeindlichkeit sei mittlerweile normal geworden, sie richte sich gruppenspezifisch nicht nur gegen Ausländer. Der Ausländerbeirat des Landkreises werde auch weiterhin alles tun, um auf Respektlosigkeit und Missachtung gegenüber Minderheiten in der Gesellschaft aufmerksam zu machen und sich für deren Rechte einsetzen. (Foto: moj)

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