01. März 2018, 20:11 Uhr

Weiter Hoffnung auf Solidarität

01. März 2018, 20:11 Uhr
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Von Klaus Moos
Nutzer des Bürgerhauses sind aufgerufen, sich in der Interessengemeinschaft zu engagieren.

Die Verantwortlichen der Interessengemeinschaft Bürgerhaus Fellingshausen sind enttäuscht von der Resonanz ihres Aufrufes zur Gewinnung neuer Mitglieder vom vergangenen September. Unzufrieden sind sie zudem mit dem spärlichen Besuch der Fellingshäuser bei der Kaffeerunde im Januar. Eingeladen waren alle derzeitigen Nutzer der Halle. Verstehen können sie die Zurückhaltung auch deshalb nicht, da die Mitgliedschaft beitragsfrei ist.

»Wir bemühen uns, das Bürgerhaus für unsere Bevölkerung zu erhalten, um den Grundschulkindern weiter sportliche Bewegung zu ermöglichen sowie den Schülern nach dem Unterricht Raum zur Betreuung zu bieten, damit Ortsvereine ihre Übungsstunden abhalten können, dass gekegelt werden kann und Feiern stattfinden können«, sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) Erwin Nassois. 22 Mitglieder zählt die IG, neu dabei ist Biebertals neue Bürgermeisterin Patricia Ortmann, die an der Jahreshauptversammlung teilnahm und sich fleißig Notizen machte.

Vorsitzender macht doch weiter

»Mehr Mitglieder sind in der Lage, mehr Verantwortung zu tragen und sich in die Vorstandsarbeit und eventuell praktische Hilfen mit einzubringen«, erläuterte Schriftführer Helmut Mattig die Bemühungen um Zuwachs. Noch haben die Verantwortlichen die Hoffnung auf weitere Mitstreiter nicht aufgegeben und hoffen auf die Solidarität der Fellingshäuser Vereine und Bürger.

Vor den Mitgliedern der Jahreshauptversammlung berichtete Erwin Nassois über die Arbeit des Vorstands. Bettina Dexheimer hat nun ehrenamtlich die Buchhaltung des Vereins übernommen. Der Vorstand möchte durch die Gemeinde prüfen lassen, ob die beiden kleinen Räume im ersten Stock durch Herausnehmen der Zwischenwand zu einem größeren Raum verbunden werden können, der dann besser nutzbar wäre. Das wird eine Aufgabe für 2018 werden.

Die Kassenbewegungen stellte Kassenwart Dieter Boss vor. Größter Brocken ist der Zuschuss der Gemeinde von jährlich 12 000 Euro. Man hat gut gewirtschaftet, das stellten die Prüfer Peter Ottwag und Alexander Lähnwitz fest, deren Antrag auf Entlastung des Vorstandes angenommen wurde. Unter Leitung von Hans Albert Bender fanden Vorstandswahlen statt. Erwin Nassois wollte eigentlich vom Amt des Vorsitzenden zurückzutreten, war aber dann doch bereit, ein Jahr weiterzumachen. Wiedergewählt wurden auch der stellvertretende Vorsitzende Andreas Barth, Kassenwart Dieter Boss, Schriftführer Helmut Mattig und die Beisitzer Ria Wagner und Rolf Gerth.

Bürgermeisterin Ortmann schlug für eine Werbeaktion um Mitglieder den Slogan vor: »Suchen Menschen mit Herz«. Weiter versprach sie, offene Fragen anzugehen und zu Lösungen beizutragen. (Foto: mo)



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