18. März 2019, 22:03 Uhr

Vorfreude auf Marienmarkt

18. März 2019, 22:03 Uhr
Das Verkünden der Marktordnung – hier anno 2011 – gehört fest zur Tradition des Marienmarktes. (Archivfoto: gdp)

Frühlingszeit ist Marienmarktzeit: Am 31. März steht im alten Stadtkern von Linden/Großen-Linden der 30. Marienmarkt bevor: 110 Marktstände und ein vielfältiges Unterhaltunsgangebot warten hier wieder auf die Besucher. Aber es steht auch eine große Veränderung im Anschluss an die Veranstaltung an: Nach 30 Jahren wechselt die Marienmarktkommission.

Die Kommission ist seit dem ersten Marienmarkt 1990 für dessen Organisation zuständig. Seit den Anfangstagen sind Gerhard Trinklein und Walter Balser ehrenamtlich dabei, Jürgen Arnold, Winfried Keßler und der Erste Stadtrat Norbert Arnold stießen etwas später dazu. Ebenfalls seit 1990, aber mit einer mehrjährigen Unterbrechung, gehört Wolfgang Hoth der Kommission an. »Nach 30 Jahren ist es Zeit, sich zu verjüngen«, sagte Gerhard Trinklein gegenüber der »Gießener Allgemeinen Zeitung«.

Marktkommission wechselt

Deshalb hat man sich schon seit einigen Jahren Gedanken über eine Nachfolge gemacht: Wer das sein soll, wird am Freitagabend verkündet. Ab dem 31. Marienmarkt im Jahr 2020 wird die Organisation von der neuen Kommission übernommen. »Aber wir werden unseren Nachfolgern natürlich für Hilfe und für Ratschläge zur Verfügung stehen«, sagt Trinklein. Fest steht auch: Zwar wird sich die Marktkommission verändern, der Marienmarkt bleibt aber der Gleiche.

Am Freitag ab 19 Uhr wird der Marienmarktabend stattfinden, der für die Besucher Auftritte des Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden, dem Posaunenchor der Evangelischen Stadtmission, dem Heimatkundlichen Arbeitskreis Linden und der Gruppe Heinrich mit ihren bekannten Melodien, neuen Texten sowie Gesang und Tanz bereithalten wird.

Am Samstag findet ab 17 Uhr der ökumenische Marienmarktgottesdienst in der evangelischen Kirche statt. Und am Sonntag öffnet dann von 10.15 Uhr bis 18 Uhr der Marienmarkt im alten Ortskern seine Pforten: Nach der Eröffnung um 10.15 Uhr durch Bürgermeister Jörg König am Rondell in der Obergasse verkünden die Marktherolde mit Fanfaren die Marktordnung. Bei einem Gang durch die Marktstraßen können sich die Besucher davon überzeugen, dass alles, was zu einem Krämermarkt gehört, vorhanden ist. Neben den traditionellen Dingen wie Bekleidung für Kinder und Erwachsene in allen Variationen, Holzartikel jeder Art, Kunstgewerbe, Korb- und Flechtwaren, Modeschmuck, Spielwaren, Tisch- und Wohntextilien, Reinigungs- und Pflegemittel für den Haushalt, verdienen es einige Angebote wie Kunstwerke aus Holz, Arbeiten aus Filz und Imkereiprodukte, besonders hervorgehoben zu werden.

Und neben dem Markttreiben wartet auf der Aktionsbühne in der Obergasse auch wieder ein buntes Programm der Lindener Schulen und Vereine. Aufgrund des großen Interesses der vergangenen Jahre wird es auch wieder Kirchenführungen geben. Zudem findet um 14.15 Uhr bis 15 Uhr ein Orgelkonzert mit der Organistin Lydia Peis und einer Cellistin statt. Um 11.15 Uhr können Interessierte sich auf eine Führung durch die Kellergewölbe der Kirche begeben. Und in der TV-Halle findet eine Ausstellung mit vielen Angeboten statt.

Wie in den vergangenen Jahren wird auch an die kleinen Besucher gedacht. Ein Zauberer, ein Kinderkarussell sowie Stände mit Spielsachen und Süßigkeiten lassen die Kinderherzen höherschlagen.

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