27. Februar 2017, 20:21 Uhr

Von Beyoncé bis zum Jodeldiplom

27. Februar 2017, 20:21 Uhr
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Von Volkmar Köhler

Im vollbesetzten Bürgerhaus in Niederkleen, der »Kliier Alm«, wurde am Samstag den Zuschauern ein exzellentes Programm geboten. Schon der »Einmarsch« der Elfen mit Szenen aus »Der Watzmann« und die von K2 bekannte Technoversion von »Der Berg ruft« riss die Zuschauer mit. Die Niederkleener Faschings- elfen hatten sich mit dem Bühnenbild selbst übertroffen. Danach folgte die Gruppe MIB-Dance aus Kirchgöns, die mit »Kinderliedern aus den 70ern« manche Erinnerung weckte (Trainerin/Mittänzerin Tina Ceh).

Der Vorstand des TSV ging mit seiner Darstellung des »Weißen Rössl« zurück in die 50er Jahre. Dabei tanzte Vorstandsmitglied Uwe Schächer, von Frauen umschwärmt und mit BHs beworfen, auf den Tischen (Trainerinnen/Mittänzerinnen: Heike Herdt, Tine Hüttl-Bodenbender). Die »Golden Girls« zeigten zu einem Medley von Hubert von Goisern, dass Handballfrauen auch tanzen können (Trainerin/Mittänzerin: Jannett Parma). »Frau von Hören und Frau von Sagen« (Ute Lugert und Wilma Schäfer, zwei der Elfen) brachten die »alternativen Wahrheiten« aus dem Dorf auf die Bühne. Schwerpunkt waren abgeschlossene oder geplante Bauvorhaben. Danach kamen die Ebersgönser »Hoinkmänner« an die Reihe. Knackige Männer in Nonnenkostümen ließen ihre Beine und ihre Mittänzer fliegen (Trainerin: Jelena Nockemann). Die Aerobic-Gruppe des TSV legte einen fetzigen Auftritt zur Musik von Andreas Gabalier auf die Bühne (Trainerin/Mittänzerin: Irina Eckhardt).

Närrischer Hüttenzauber

Nach der Pause eröffneten »Margot und Maria Helwig (Andrea Winkler-Deutsch und Ute Lugert) mit »Servus, grüezi und hallo« den zweiten Teil des Programmes.

Als »Stargast aus Amerika« eröffnete »Beyoncé« den Tanz der »Niederkleener Jungens«, die mit ihren begnadeten Körpern nicht nur den jungen Frauen Schreie des Entzückens entlockten. Danach lehrte Ulrike Oldenhage einigen Elfen (Kathrin Meywald, Jule Mack, Andrea Winkler-Deutsch, Danny Klein, Micha Bingel-Klein) das Jodeln – ganz nach Art und Weise von Loriot. Das Publikum und vor allem Bürgermeister Horst Röhrig mussten tatkräftig mitmachen. Dafür wurde ihm dann auch das »Jodeldiplom« überreicht, was ihn dazu berechtigte, die Elfen an die Theke einzuladen.

Weiter ging es im »Mitmachtheater«. Bärbel Kuhn als »Après-Ski-Lady« animierte das Publikum zum Tanzen und Klatschen. Danach wurden die besten Masken im Saal gekürt. Eine neue Gruppe im Niederkleener Fasching waren die »Remmi Demmis«. Zehn bildhübsche, junge Mädchen, die »von den Siebenbürgen« angereist waren, tanzten in Vampir-Kostümen durch die Mitternacht. Letzter Höhepunkt war der Auftritt von »Andrea Berg« alias Jutti Trommershäuser. Die Elfe mit der gewaltigsten Stimme sorgte zum Abschluss noch einmal für tosenden Applaus.

Hüttenwirtin Wilma Schäfer bedankte sich zum Abschluss bei allen Akteuren, Helfern, Technikern, den für die Musik Verantwortlichen und gab das Motto für das nächste Jahr »Klieä bleibt Klieä, wie’s singt und lacht, wir feiern alle Fassenacht« bekannt.



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