16. April 2019, 21:21 Uhr

»Vielleicht die beste in 31 Jahren«

16. April 2019, 21:21 Uhr

Ein positives Fazit zur Winterkonzertsaison zog am Montag Bürgermeister Thomas Brunner. Es sei wieder »ein hervorragendes Angebot mit erfreulichem Publikumszuspruch« gewesen. Dies zeige sich auch an den Spendeneinnahmen, die gemeinnützigen Zwecken zugutekommen. Brunner dankte dem Arbeitskreis für die Organisation wie Pflege der Kontakte zu Musikern.

Auch für Ilse Bergner, die Leiterin des Arbeitskreises, war es »eine außergewöhnlich gute Saison, vielleicht die beste in 31 Jahren«. Musikalische Schwerpunkte bildeten Haydn, Beethoven und Brahms. Ein Glanzlicht sei das dritte Konzert mit dem Aris-Quartett gewesen, das unter anderem beim ARD-Musikwettbewerb ausgezeichnet wurde und zur »Weltspitze« zähle. Die schöne evangelische Kirche in Wißmar sei »das Pfund, mit dem wir wuchern können«, unterstrich Bergner. Dies belegten auch Rückmeldungen der Künstler, etwa vom HR-Sinfonieorchester, die hier immer wieder gerne spielten.

Rund 2000 Euro wurden beim ersten Konzert mit Kammermusik von Beethoven und Brahms für die musikalische Früherziehung von Kindern in Wettenberg gesammelt. Beim Neujahrskonzert, das, wie gewohnt, am stärksten besucht war, kamen 2700 Euro für den Erhalt der Burg Gleiberg durch den Gleibergverein zusammen. 2600 Euro aus dem Streichquartett-Konzert dienen der Renovierung der Kirchenorgel, während mit 2040 Euro aus dem vierten Konzert mit Werken für Klavier und Streicher das Gießener Hospiz Haus Samaria gefördert wird. Insgesamt dürften rund 1500 Besucher gekommen sein. Die hohe künstlerische Qualität, die von vielen gelobt werde, führte Bergner gerade darauf zurück, dass sie die Musiker zuvor bereits hören konnten.

Auch die nächste Saison verspricht wieder niveauvolle Unterhaltung. Beim Eröffnungskonzert am 17. November spielt das klassische Deutsche Saxofon-Ensemble, das vielen Stammbesuchern noch von seinem Auftritt vor fünf Jahren in Erinnerung sein wird. Beim festlichen Neujahrskonzert am 5. Januar 2020 wird der Staufenberger Organist Jens Amend gemeinsam mit weiteren Musikern wieder für erbauliche Einstimmung sorgen. Auch Mitglieder des HR-Sinfonieorchesters werden wieder zu Gast sein; am 9. Februar spielen sie unter anderem Beethovens berühmte »Kreutzersonate« in der Streichquintettfassung. Für das vierte Konzert im März steht das Programm noch nicht fest.

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