06. November 2019, 21:43 Uhr

Viele Gemeinsamkeiten im Alltag

06. November 2019, 21:43 Uhr
Die polnischen Gastgeber zeigen den Reiskirchener Jugendlichen unter anderem die spannenden Landschaften der Region. (Foto: Krystian Grzybek)

Zehn Jugendliche aus Reiskirchen besuchten nun die polnische Partnergemeinde Goleszów. Die 12- bis 17-Jährigen waren in Gastfamilien untergebracht. Seit 2017 finden in Reiskirchen im Jugendbereich wieder Begegnungen in den Partnergemeinden statt. Nach Muttersholtz in Frankreich wird nun im Jugendbereich auch der Kontakt nach Polen wieder vertieft.

»Uns ist es sehr wichtig, dass auch der Kontakt zur polnischen Gemeinde in den kommenden Jahren bestehen bleibt und unsere Jugendlichen die Möglichkeiten haben, das Land und die Menschen dort kennen zu lernen«, sagte Manfred Gössl vom Partnerschaftsverein. Er und seine Frau Geli Gössl, die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins ist, haben langjährige Beziehungen zur Partnergemeinde und pflegen dort enge Freundschaften.

Auf der Anreise lernten die Jugendlichen noch einige polnische Worte. In Goleszów wurde die Delegation von Bürgermeisterin Sylwia Cieslav und den Gastfamilien begrüßt. Es folgte ein Programm mit zahlreichen Ausflügen in die abwechslungsreiche Region Schlesiens. Unter anderem wurden der Berg Czantoria sowie die Städte Ustron und Cieszyn besucht. In Goleszów sahen die Jugendlichen die Aufführung einer jungen polnischen Trachtengruppe im Kulturhaus.

Dass trotz der 900 Kilometer Entfernung und einer anderen Sprache das Leben in der Partnergemeinde auch viele Gemeinsamkeiten hat, erlebten die Jugendlichen spätestens beim gemeinsamen Schulbesuch an zwei Vormittagen. Die Reiskirchener sahen diese beiden Termine sehr positiv und interessant. Der Besuch im Aquapark am Nachmittag hätte für den Geschmack der Jugendlichen allerdings noch länger sein können. Außerdem ging es in das Museum des bekannten Skispringers Adam Malysz sowie zur Sprungschanze.

Freundschaften geschlossen

Beim gemeinsamen Abschlussabend mit den Gastfamilien waren sich alle einig, dass es diese Art von Begegnungen sind, die ein größeres Verständnis für kulturelle Unterschiede, das Miteinander und den europäischen Gedanken fördern. Die Jugendlichen haben Freundschaften zu ihren Gastfamilien und vor allem zu den jungen Polen aufgebaut. »Ich habe neue Freunde gefunden« und »Meine Gastfamilie war sehr nett und ich freue mich auf ein Wiedersehen«, sind nur zwei Aussagen der Jugendlichen.

Die Jugendpflege Reiskirchen, der Partnerschaftsverein und die TSG Reiskirchen organisierten die Fahrt. Zuschüsse stellten das Deutsch-Polnische-Jugendwerk sowie die Jugendförderung des Landkreises zur Verfügung.

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