05. Januar 2017, 18:55 Uhr

Viele Fragen zur Pflege

Buseck (khn). Die Johanniter weiten ihre Präsenz in der Gemeinde Buseck aus. Zum einen ist es ein offenes Geheimnis, dass die Hilfsorganisation eine Tagespflege in Großen-Buseck schaffen will. Zum anderen eröffnet zum 1. Februar ein Beratungsbüro in Alten-Buseck. »Das wird keine zweite Sozialstation«, betont Regionalvorstand Marco Schulte-Lünzum, »sondern ein Anlaufpunkt für Menschen, die sich über ambulante Pflege informieren wollen.«
05. Januar 2017, 18:55 Uhr
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Von Kays Al-Khanak
Mit einem Plakat in der Schaufensterscheibe der ehemaligen Bäckerei Dickel in Alten-Buseck machen die Johanniter auf die neue Nutzung des Ladens aufmerksam. (Foto: khn)
Buseck (khn). Die Johanniter weiten ihre Präsenz in der Gemeinde Buseck aus. Zum einen ist es ein offenes Geheimnis, dass die Hilfsorganisation eine Tagespflege in Großen-Buseck schaffen will. Zum anderen eröffnet zum 1. Februar ein Beratungsbüro in Alten-Buseck. »Das wird keine zweite Sozialstation«, betont Regionalvorstand Marco Schulte-Lünzum, »sondern ein Anlaufpunkt für Menschen, die sich über ambulante Pflege informieren wollen.«
Die Johanniter sind bereits mit ihrem Altenheim, dem Johanniterstift, in Großen-Buseck präsent. Mit dem neuen Beratungsbüro sollen auf der einen Seite der Brückenschlag zwischen Alten- und Großen-Buseck gelingen und auf der anderen Seite Menschen aus Gießen und aus dem Lumdatal erreicht werden. Das Büro findet sich in der ehemaligen Bäckerei Dickel an der Hofburgstraße. Hier sollen Besucher über die Neuerungen aufgeklärt werden, die das seit diesem Jahr geltende Pflegestärkungsgesetz mit sich bringt. »Es gibt viel Informationsbedarf bei den Menschen, die Leistungen aus dem System beziehen«, sagt Schulte-Lünzum. Diesem Umstand wollen die Johanniter mit ihrem Angebot Rechnung tragen.
Entschieden haben sich die Johanniter für die ehemalige Bäckerei wegen der zentralen Lage im Ort. Von hier aus könnten Kunden nicht nur aus den Busecker Ortsteilen, sondern auch aus Gießen und Staufenberg erreicht werden. Dank des großen Schaufensters könnten auch Passanten leicht auf das Büro aufmerksam werden. Der Nachteil: Wer in die Räumlichkeiten gelangen will, muss fünf Stufen überwinden. Schulte-Lünzum ist sich der Schwierigkeiten vor allem für Ältere bewusst. »Wir testen jetzt erst mal, wie das Angebot angenommen wird, und sehen dann weiter.« Dementsprechend wird das Beratungsbüro der Johanniter auch nicht durchgehend geöffnet sein, sondern nur stundenweise. Genaue Öffnungszeiten sollen noch bekannt gegeben werden.


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