14. März 2019, 22:12 Uhr

Verkehrsströme erfassen

14. März 2019, 22:12 Uhr
In Lang-Göns treffen verschiedene Arten von Verkehr aufeinander. Ein Verkehrskonzept soll nun bei der Lenkung helfen. (Foto: se)

In Lang-Göns treffen zahlreiche Verkehrsströme aufeinander. Um den Verkehr auch in Zukunft sinnvoll leiten zu können, soll nun ein Verkehrskonzept erstellt werden. Dies empfahl der Umwelt- und Verkehrsausschuss. Dabei will man nicht nur die Hauptachsen, sondern auch die anderen Straßen sowie Fußwege mit berücksichtigen. Zudem will man hierfür 25 000 Euro Fördermittel beantragen.

Wenn der Weg plötzlich weg ist: Die Freien Wähler kritisieren, dass immer mehr Feldwege einfach verschwunden sind. Teils würde dicht an die Wegränder heran gepflügt, um so die Anbaufläche der Äcker um das im öffentlichen Besitz befindliche Land zu vergrößern. Teils würden die Landwirte die Wege illegaler Weise sogar komplett umbrechen. Dies schade auch der Biodiversität, da der Lebensraum für Insekten verloren ginge.

Günther Oberländer, Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe Oberes Kleebachtal, berichtete, dass man nachgemessen habe. 75 Prozent der Wege seien betroffen. Einige waren komplett verschwunden, bei anderen bis 50 Zentimeter an die Fahrbahn heran Ackerbau betrieben. Für Lang-Göns sicherte Ortslandwirt Manfred Dern zu, dass »die Landwirte die Feldwege wieder instand setzen« würden.

Telekom verlegt Kupferleitungen

Ein Arbeitskreis soll nun zu diesem Thema gebildet werden. Außerdem will man die Feldwegesatzung überarbeiten. Bürgermeister Horst Röhrig sagte, dass die Verwaltung die in Cleeberg erhobenen Daten zu verkleinerten und umgepflügten Feldwegen exemplarisch auswerten könne. Die betroffenen Landwirte sollen angeschrieben werden, der Arbeitskreis über die Umsetzung auf dem Laufenden gehalten werden.

In Lang-Göns soll die Straße »Hellersberg« saniert werden. Dorothea Krähling vom Ingenieurbüro Zick-Hessler stellte die Entwürfe vor. Nach Entscheidung der Anwohner soll es keine Bordsteine geben. Stattdessen bilden Regenrinnen die Abtrennung zwischen asphaltierter Fahrbahn und gepflastertem Gehweg. Die Fahrbahn soll 5,5 Meter breit werden. Die Telekom erneuert die Kupferleitungen, will aber auch Leerrohre für eine mögliche Glasfaserversorgung verlegen. Derzeit rechnet man mit 795 000 Euro Baukosten, zu denen noch 385 000 Euro für die Abwasserleitungen und 210 000 Euro für neue Wasserrohre hinzukommen. Pro Anlieger kämen somit 9,70 Euro pro Quadratmeter bei diesem Modell zu.

Der Sozialausschuss hatte bereits empfohlen, die Einführung von Mitfahrbänken zu prüfen. Dieser Empfehlung schloss sich auch der Verkehrsausschuss an.

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