05. März 2017, 20:31 Uhr

Vereinsgemeinschaft gedenkt Gerhard Lösch

05. März 2017, 20:31 Uhr

Unter dem Eindruck des Todes von Gerhard Lösch stand die Sitzung der Ortsvereinsgemeinschaft in Wißmar. Wenige Stunden vor der Versammlung fand die Trauerfeier für den verstorbenen 81-Jährigen statt, dessen Name Programm war, wenn es um die Dorf- und Vereinsgemeinschaft ging. 23 Jahre war er unter anderem Obmann der Wißmarer Ortsvereine. Seine Stellvertreterin Wiltrud Will und Bürgermeister Thomas Brunner würdigten nach der Gedenkminute noch einmal das Werk von Gerhard Lösch, der die Einladungen zur Sitzung noch selbst geschrieben und verteilt hatte.

Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl zum Obmann, doch das wäre unpassend gewesen und aus Gründen der Pietät wurde dieser Tagesordnungspunkt gestrichen. Die Wahl habe Zeit bis zur nächsten Sitzung, sagte Wiltrud Will; dann könne man sich innerhalb der Vereine Gedanken für einen adäquaten Nachfolger machen.

Thema »Hells Angels«

Der Bürgermeister skizzierte die Entwicklung in Wißmar und ging auf aktuelle kommunalpolitische Themen ein, den Ortsteil betreffen. Nachdem das Thema »Hells Angels« nun erledigt habe, stehe man mit den Eigentümern der Immobilie in Verhandlungen. Angestrebt sei auf jeden Fall keine neue »zwielichtig-konspirative Nutzung«, sondern auch hier soll die Immobilie zu reinen Wohnzwecken künftig genutzt werden können. Die neue Kindertagesstätte wird noch in diesem Jahr in Betrieb gehen und soll konzeptionell zu einem Familienzentrum ausgebaut werden. Die Aufwertung des Wißmarer Sees als Freizeitgelände und Naherholungsgebiet sei allgemeiner Wille. Die Seekommission mache sich hierzu Gedanken, aber die Gelder müssen vom Parlament noch genehmigt werden. Einiges an Vorarbeit habe die Gemeinde rund um den Uferbereich schon geleistet. Die Entwicklung des Wohnungsbaues gehe voran, so der Bürgermeister weiter. Vor allem bezahlbarer Wohnraum und damit auch soziales Wohnungsbau dürfe nicht auf der Strecke bleiben.

Die Verkehrssituation am Neubaugebiet Gänsberg, Ortseingang aus Richtung Launsbach kommend, soll erneut bei der nächsten Verkehrsschau mit Blick auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung thematisiert werden. Die Grillhütte – ein Raub der Flammen – auch das beschäftigt die »Hanjer«. Noch sei nicht klar erkennbar, wohin die Reise gehen soll – Aufbau am alten Standort auf der Hardt oder einen neuen Standort suchen. Er sei offen für Vorschläge, sagte Brunner.

Auch der traditionelle Krämermarkt rückt näher. An Himmelfahrt findet er statt. Über den Planungstand informierte Marktmeister Thomas Hochstein. Der Beschluss über die Verwendung des Erlöses aus dem Markttreiben wurde bereits gefasst. Das Geld soll zur Mitfinanzierung eines weiteren Defibrillators verwandt werden. Die Vereinsvertreter stimmten dann noch die Termine für das Jahr ab.

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