31. Oktober 2018, 21:21 Uhr

Trend zum direkten Antrieb

31. Oktober 2018, 21:21 Uhr
Bürgermeister Brunner und Wilhelm Jung vor und mit Produkten der Firma.

Die Firma Jung Antriebstechnik und Automation GmbH (JA 2) präsentiert seit 2008 das ständig wachsende Sortiment bei deutschen und europäischen Fachmessen. Gerade aktuell kommt JA 2 aus Stuttgart von der Messe MOTEK zurück, einer internationalen Fachmesse für die Produktions- und Montageautomatisierung. Das nahm Bürgermeister Thomas Brunner zum Anlass, sich bei der Firma nach dem Stand der Dinge zu erkundigen.

Der geschäftsführende Gesellschafter Wilhelm Jung berichtete, dass besonders viele Anfragen aus der Maschinenkonstruktion für den Ersatz von Antriebselementen auf pneumatischer Grundlage durch Linearmotorantriebe kamen. »Dies ist ein anhaltender Trend im Maschinenbau und in der Automation. Diese Entwicklung zielt darauf ab, die mit teurer Druckluft angetriebenen Pneumatikzylinder durch energiesparende, langlebigere und zudem schnellere elektrische Direktantriebe zu ersetzen.«

Die Firma mit ihren derzeit sechs Mitarbeiten und einem siebenstelligen Jahresumsatz hat ihren Sitz im Felsenweg. Sie wurde 1989 von Diplom-Physiker Wilhelm Jung gegründet, der das Unternehmen bis heute leitet. Seit der Gründung beschäftigt sich JA 2 mit hochdynamischer elektrischer Servo- und Positioniertechnik und deren industrieller Anwendung.

Waren die Antriebe in der Anfangsphase der Unternehmung zunächst rotative Servos, so verlagerte sich der Schwerpunkt des Unternehmens ab 2001 zunehmend auf die Vermarktung von Linearmotor-Antrieben. Auf der Grundlage der hierbei gesammelten Erfahrungen verfolgt JA 2 seit 2008 konsequent den Aufbau und die Entwicklung eines der umfangreichsten Sortimente an Mechatronik-Systemen rund um den Linearmotor. Inzwischen hat sich Jung Antriebstechnik und Automation zu einer der führenden Adressen im Bereich der Linearmotor-Systeme bei hochdynamischen Anwendungen entwickelt.

Einsatzschwerpunkte sind fast ausnahmslos Bewegungsautomationen (Robotik) mit höchster Geschwindigkeit. Jung: »Auf dem Weltmarkt ist die Wettbewerbssituation in diesem Randbereich der elektrischen Antriebstechnik und Mechatronik äußerst überschaubar. Da man sich fast immer im Grenzbereich des technisch Machbaren bewegt, ist eine mechatronisch umfassende Betrachtung der Anwendung gefragt. Und hier sind klassische Physiker gefragt«. (Foto: mo)

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