04. März 2018, 19:17 Uhr

Töpfereien erlauben Einblicke

04. März 2018, 19:17 Uhr
Karl-Heinz Till zeigt auf dem Hofgut Appenborn, wie er Keramik im mit Holz befeuerten Ofen brennt. (Foto: pm)

Jedes Jahr am zweiten Wochenende im März findet der »Tag der offenen Töpferei« statt. Zum 13. Mal präsentieren sich in ganz Deutschland rund 500 Keramiker. Allein in Hessen beteiligen sich 45 Werkstätten und Ateliers an dieser besonderen Aktion. Aus der Region sind dabei: Berthold Zavaczki (Kleinlinden), Ursula Starke, Töpferei Dippemühle (beide Lich), Ule Ewelt (Stangenrod) und Karl-Heinz Till (Rabenau). Die Werkstätten öffnen am Samstag, 10. März, und am Sonntag, 11. März jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre Pforten und geben Einblicke in ein uraltes und doch ganz zeitgemäßes Handwerk.

Vom klassisch eleganten Geschirr bis hin zu modernen Skulpturen, von Gartenkeramik bis zum Kachelofen reicht die Palette der keramischen Erzeugnisse, die die Ateliers zeigen. Dabei geht es nicht nur um das fertige Produkt: An diesem speziellen Wochenende kann jeder Interessierte Keramik live erleben und erfahren, wie aus einem Klumpen Ton Tassen, Schalen oder Figuren entstehen.

»Zuschauen beim Drehen, Fragen stellen oder selber etwas ausprobieren bei einer der vielen Mitmachaktionen in den einzelnen Werkstätten, das ist das Erlebnis dieses Wochenendes«, heißt es in der Ankündigung des Vereins keramik-hessen, der mit der Durchführung des »Tags der offenen Töpferei« betraut ist.

Alle Ateliers, die an diesem Wochenende geöffnet haben, sowie Informationen über mögliche Aktionen der Werkstätten findet man mit Adresse und Lageplan unter www.tag-der-offenen-toepferei.de.

Karl-Heinz Till kündigt an, dass Besucher am Samstag auf dem Hofgut Appenborn in Rabenau live erleben können, wie Keramik im mit Holz befeuerten Ofen gebrannt wird. Dabei wird eine Temperatur von annähernd 1400 Grad Celsius erreicht. Die dabei entstehende Asche schmilzt auf den Gefäßen aus und so entsteht über den langen Brennprozess – er dauert rund 18 Stunden – »die einzigartige Oberfläche meiner Gefäße«, erklärt Till. Er will den Besuchern vor Ort dabei auch seine Arbeitsweise erklären.

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