18. Februar 2019, 21:38 Uhr

Steinwüsten nicht immer legal

18. Februar 2019, 21:38 Uhr
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Aus der Redaktion

Im Oktober berichtete die Gießener Allgemeine Zeitung über eine Facebook-Seite, die unter dem Titel »Gärten des Grauens« Fotos von in Steinwüsten verwandelte Gärten aus ganz Deutschland sammelt. Hier kritisiert man die damit einhergehende biologische Verarmung. Auch in Buseck sind die Schottergärten nicht besonders beliebt, wie sich nun auf einer Info-Veranstaltung zum Erhalt der Bienen zeigte.

Bürgermeister Dirk Haas schreibt in einer Pressemitteilung, dass er dabei von mehreren Bürgern auf die Problematik Steingärten angesprochen worden sei. Denn in diesen würde die Vielfalt der Lebewesen stark zurückgehen. »Insektenschutz ist Menschenschutz«, schreibt Haas. »Daher möchte ich die Bürger bitten, auf die Umgestaltung von Grünflächen in Steinwüsten zu verzichten.« Zudem sei es nicht unbedingt immer gesetzeskonform, wenn die Grünpflanzen durch Kieslandschaften ersetzt werden. »Nebenbei bemerkt, dies ist nach den Festlegungen der meisten Bebauungspläne auch nicht zulässig und muss daher beantragt werden«, schreibt Haas abschließend.



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