Kreis Gießen

Sogar das so oft geschmähte Essen schmeckte

Wie in den Vorjahren fuhr auch in diesem Frühjahr eine Gruppe von Gymnasial- und Realschülern der neunten und zehnten Jahrgangsstufe der Clemens-Brentano-Europaschule ins Vereinigte Königreich nach Colchster. Begleitet wurden sie von den CBES-Lehrkräften Marie-Luise Schirra, Philipp Schifferli und Christian Lutz, untergebracht waren sie in englischen Gastfamilien.
06. Juni 2018, 22:22 Uhr
Redaktion
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Die Gruppe vor Colchester Castle. (Foto. pm)

Wie in den Vorjahren fuhr auch in diesem Frühjahr eine Gruppe von Gymnasial- und Realschülern der neunten und zehnten Jahrgangsstufe der Clemens-Brentano-Europaschule ins Vereinigte Königreich nach Colchster. Begleitet wurden sie von den CBES-Lehrkräften Marie-Luise Schirra, Philipp Schifferli und Christian Lutz, untergebracht waren sie in englischen Gastfamilien.

Bereits der erste Tag setzte die Stimmungsmarke für den gesamten Aufenthalt: Auf dem Programm stand ein Besuch der Küstenstädtchen Frinton und Clacton. Die Erkundung des Vergnügungspiers brachte den jungen Deutschen ein Stück typisch britischer Sonntagskultur nahe. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Cambridge, bei dem die Jugendlichen Gelegenheit hatten, die berühmte Universitätsstadt sowohl per Stadtführung zu Fuß als auch vom Wasser aus auf einer Punting-Tour zu erkunden. Von einigen Teilnehmern geradezu herbeigesehnt wurde der Besuch der »Harry Potter World« in der Nähe Londons. Am letzten Tag schließlich stand der Besuch der Colchester High School an, deren Schüler als »sehr offen und extrem nett« wahrgenommen wurden. Zum Ausklang erkundeten die Jugendlichen die Stadt Colchester im Rahmen eines Stadtquizes noch einmal auf eigene Faust.

In den englischen Haushalten fühlten sich die Jugendlichen wie zu Hause. Sogar das so oft geschmähte englische Essen fanden einige junge Lollarer »richtig lecker«. Die Gasteltern freuten sich über die Höflichkeit und guten Manieren der jungen Deutschen und lobten ihre exzellenten Sprachkenntnisse.

Nach sechs Tagen hieß es schweren Herzens Abschied nehmen von einem europäischen Land, das die meisten der Lollarer Jugendlichen vorher höchstens aus den Medien kannten. Was hat sie am meisten an Land und Leuten beeindruckt? »Dass die Menschen dort so positiv und freundlich eingestellt sind«, meinte eine Schülerin. »Ein total schönes Erlebnis!«. Einer Neuauflage der Begegnungsfahrt steht also nichts im Wege.

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