23. Oktober 2017, 19:15 Uhr

Runde Sache für guten Zweck

23. Oktober 2017, 19:15 Uhr
Hotelkoch Bernie Hofer (l.) aus Krimml/Salzburger Land backt im Hof der Familie Watz goldgelbe Kaspressknödel in einer übergroßen Pfanne. Diese flachgepressten Knödel sind eine österreichische Spezialität und munden auch in Mainzlar vorzüglich. (Foto: vh)

Knödel sind ein unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen Hausmannskost. Die runden Teiglinge eroberten am Samstag die Herzen unzähliger Gäste des 1. Mainzlarer Knödeltisches. Ein »Versuchsballon« sollte es sein, aber die Premiere zeigte bereits Volksfestcharakter. Für rund 1000 Knödel der Geschmacksrichtungen Speck, Spinat, Semmel, Kaspress und Marille bildete sich eine Menschenschlange, die nicht mehr abreißen wollte und vermutlich als die längste ihrer Art in Mainzlar Geschichte schreiben wird.

Fünf Monate Vorbereitung

Veranstalter und Gäste staunten aufgrund des vollen Zeltes zu früher Stunde und der Endlosschlange um die Wette. Mitorganisator Bernd Braun verriet, dass der Reinerlös dem Gießener Hospiz Haus Samaria gespendet werden solle. Ideengeber für das Knödelthema war Jens Stangl, dessen Vater aus Graz/Österreich stammt. Einmal war sein Freund, der Hotelkoch Martin Nothdurfter aus Krimml/Salzburger Land Gast bei Stangls Stammtisch Quambusch. Und der suchte händeringend eine Veranstaltungsneuheit. Kurz darauf erreichte die Knödelbegeisterung die Männertanzgruppe »Lommhöpper«.

Nach fünfmonatiger Vorbereitung stellte ein knappes Dutzend Helfer in der großen Halle von Landwirt Frank Grölz den Teig aus original österreichischen Zutaten her, formte wie am Fließband Klöße daraus. Im Hof der Familie Watz in der Treiser Straße gegenüber dem Backhaus war die Garküche eingerichtet, Strom verlegt für Kochfeldplatten und Wasserzufluss für die Hygiene. Nothdurfter hatte seinen Berufskollegen Bernie Hofer aus Krimml zur Unterstützung mitgebracht.

Das voll besetzte Festzelt auf der Straße war mit einer Biertheke und Sektbar ausgestattet. Die Burschenschaft Frohsinn machte den Ausschank. Unter der Linde standen Sitzgarnituren, hier draußen gab es auch Kürbisse und Lebkuchenherzen. Bernd Becker begrüßte um 12 Uhr die Anwesenden. Bürgermeister Peter Gefeller (Lommhöpper) dankte Helfern und Sponsoren. Zur Unterhaltung spielten die »Dünsberg Buam«, zudem wurde ein Fass Bier von der Licher Brauerei gespendet und angezapft.

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