22. September 2017, 19:46 Uhr

Rollstühle für Marokko

22. September 2017, 19:46 Uhr
Rollstühle für Tata präsentieren (v. r. n. l.) Iris Fischer (Förderverein für Städtepartnerschaften), Uwe List und Bernd Fischer (beide Asklepios-Klinik) sowie Mitglieder der Initiative »Humanitäre Hilfe für Tata«. (Foto: pm)

Die Asklepios-Klinik Lich unterstützt gemeinsam mit der Asklepios-Klinik Bad Salzhausen und dem Sanitätshaus Bußfeld & Schiller in Linsengericht die Behinderteneinrichtung Al Amal in Tata (Marokko) mit orthopädischen Hilfsmitteln. Bereits seit 2003 besteht in Lich eine Städtepartnerschaft mit der südmarokkanischen Oasenstadt Tata.

In den nachfolgenden Jahren kam es zum Fachaustausch und gegenseitigen Besuchen zwischen der Asklepios-Klinik, der Klinik Hassan II und der Poliklinik in Tata. Auch die Behinderteneinrichtung Al Amal, die sich um die körperliche und geistige Entwicklung behinderter Kinder und Erwachsener vor Ort kümmert, wurde vermehrt in den Austausch miteinbezogen.

Prekäre Situation

»Für dieses Interesse und die positive Zusammenarbeit bedankt sich der Förderverein für Städtepartnerschaften der Stadt Lich sehr«, sagte Iris Fischer, Vorsitzende des Fördervereins, die die genannten Unterstützer für die Aktion gewinnen konnte. So war es möglich, verschiedene orthopädische Hilfsmittel zu sammeln und diese für die Behinderteneinrichtung in Tata bereitzuhalten.

»Dafür ist die Behinderteneinrichtung Al Amal in Tata sehr dankbar, da es im Süden Marokkos sehr wenige Hilfsmittel und Materialien für behinderte Kinder und Erwachsene gibt. In der Behinderteneinrichtung fehlt es an Ausstattung, Fachpersonal und Alltagsgegenständen«, erläuterte Fischer, die sich bereits vor Ort einen Eindruck von der prekären Lage vor Ort machen konnte. Mit Unterstützung der französischen Initiative »Humanitäre Hilfe für Tata« werden alle Hilfsmaterialien direkt nach Tata gefahren und dort persönlich der Behinderteneinrichtung übergeben.

Die Initiative setzt sich zusammen aus französischen Ruheständlern, die Sachspenden in Frankreich und Deutschland einsammeln und mit ihren Wohnmobilen persönlich nach Marokko bringen. So ist gewährleistet, dass alle Spenden zum Bestimmungsort finden und keine zusätzlichen Kosten durch Zollgebühren entstehen.

»Wir freuen uns, mit den orthopädischen Sachspenden zu helfen, die in Lich zwar nicht mehr benötigt werden, aber dennoch voll funktionsfähig sind«, erläuterte Uwe List, Geschäftsführer der Asklepios-Klinik Lich, der Iris Fischer und die Mitglieder der französischen Initiative begrüßte und tatkräftig beim Einladen der Hilfsmittel unterstützte.

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