15. Februar 2019, 22:11 Uhr

Rettung im »Fall der Fälle«

15. Februar 2019, 22:11 Uhr
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Aus der Redaktion
Stadtrat Josef Neuhäuser, Bürgermeister Peter Klug und Erste Stadträtin Isolde Hanak (v. l.) vor einem Defibrillator. (Foto: pm)

Insgesamt zehn Defibrillatoren sind in Räumlichkeiten der Stadt Laubach angebracht worden. Im »Fall der Fälle« können mit ihrer Hilfe Menschen reanimiert werden. Bürgermeister Peter Klug, Erste Stadträtin Isolde Hanak und Stadtrat Josef Neuhäuser ließen sich die einfach zu bedienenden Geräte erläutern und zeigten sich zufrieden, dass für Notfälle zumindest an zehn markanten Standorten in der Kernstadt und den Ortsteilen diese unter Umständen lebensrettenden Apparate zur Verfügung stehen. Im Rathaus, in der Sport- und Kulturhalle, den Dorfgemeinschaftshäusern Lauter, Münster, Wetterfeld, Freienseen, Gonterskirchen, Ruppertsburg, Röthges und Altenhain ist jetzt jeweils ein Defibrillator angebracht, meist gut sichtbar in der Nähe von Feuerlöschern oder Erste-Hilfe-Kästen. »Damit ist gewährleistet, dass die Helfer die Defibrillatoren in einem Notfall – wenn die Menschen verständlicherweise aufgeregt sind – auch schnell einsetzen können«, erläuterte Bürgermeister Klug.

Die Kosten von insgesamt 19 210,17 Euro übernimmt die Stadtwaldstiftung, die Geräte wurden vom DRK-Kreisverband Marburg-Gießen geliefert, der mit Ausbildungsleiter Thomas Kriebel auch eine erste kostenlose Schulung an den Geräten beisteuerte. Demnächst sollen noch potenzielle Anwender, wie beispielsweise Hausmeister oder Trainer von Sportvereinen, geschult werden.



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