16. August 2018, 22:13 Uhr

Bestandsanalyse in Auftrag gegeben

Reiskirchen will’s wissen: Gibt es genügend Ärzte?

16. August 2018, 22:13 Uhr
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Aus der Redaktion

Ist die medizinische Versorgung in Reiskirchen gewährleistet? Gibt es genügend Ärzte? Und wird das auch in Zukunft noch so sein? Diese Fragen will der Gemeindevorstand klären.

Er hat bei einem auf solche Themen spezialisiertes Unternehmen eine Bestandsanalyse in Auftrag gegeben. »Landarztmangel ist ein Thema, welches gerade die politisch Verantwortlichen vor immer größere Herausforderungen stellen wird«, äußert Bürgermeister Dietmar Kromm in einer Pressemitteilung. Die Gemeinde wolle nun prüfen, inwieweit sie von dieser Entwicklung bereits betroffen ist und, falls ja, wie sie am besten gegensteuern kann.

Bei der Bestandsanalyse werde man die niedergelassenen Ärzte und Gesundheitsdienstleister mit ins Boot nehmen, sagt der Bürgermeister. In Gesprächen wolle man in Erfahrung bringen, wie es in Reiskirchen um die Zukunft der Praxen bestellt sei. »Mit der rechtzeitigen Erhebung und Auswertung der gewonnenen Informationen können wir bei Bedarf – und nicht erst, wenn Praxen schließen – unsere Gesundheitsinfrastruktur sichern und möglichst ausbauen.«

Ein wesentliches Ziel sei es, für die bereits praktizierenden Ärzte, aber auch für Mediziner noch fehlender Fachrichtungen ein attraktives Umfeld zu schaffen.



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