05. Dezember 2018, 22:23 Uhr

Reges Interesse an den »Sagen um Laubach«

05. Dezember 2018, 22:23 Uhr
Lieder in Mundart mit Hans-Georg Teubner-Damster (l.) und Helge Braunroth.

Sie haben ihren Reiz offenbar nicht verloren: Jahrhunderte alte Erzählungen über abenteuerliche Vorfälle, geheimnisvolle Wesen und Personen mit übernatürlichen Kräften, die im heimischen Raum einst ihr (Un-)Wesen trieben. Über 80 Besucher lauschten kürzlich den »Sagen um Laubach« im voll besetzten Café Göbel-Eggebrecht, wo das ehrenamtliche Autorenteam die neue Auflage des gleichnamigen Buches (die GAZ berichtete) erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. Weil sich schon lange vor Beginn der Lesung so viele Interessierte eingefunden hatten, dass der große Gastraum des Traditionscafés nicht ausreichte, übertrug man die Lesung kurzerhand via Lautsprecher ins Kaminzimmer.

Der Stimmung und Spannung tat dies keinen Abbruch, freuten sich doch die Gäste über ein gut einstündiges Programm aus Musik und Texten und kauften vor, während und nach der Lesung reichlich die druckfrische Neuerscheinung.

Helge Braunroth (Gitarre, Gesang) und Hans-Georg Teubner-Damster (Gesang) hatten die Veranstaltung mit einem Mundartlied über die »Mauernscheasser«, wie die Laubacher angesichts ihrer früheren Stadtmauer einst genannt wurden, eröffnet. Dirk Oßwald begrüßte die Gäste im Namen des vierköpfigen Autorenteams aus Braunroth, Bernd Schwarz, Janina Gerschlauer und ihm. Sie hatten die Neuauflage des lange vergriffenen Sagenbüchleins von 1995 im Frühjahr in Angriff genommen. (Foto: dun)

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