13. Dezember 2017, 19:38 Uhr

Pflastersteine recycelt

13. Dezember 2017, 19:38 Uhr
Jochen Homann (l.), Präsident der Bundesnetzagentur, und Stefan Schulze-Hausmann (r.), Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, überreichen Geschäftsführer Christian Rinn den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. (Foto: Ralf Rühmeier/pm)

Rinn Beton- und Naturstein wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis geehrt. Geschäftsführer Christian Rinn nahm die Auszeichnung bei dem Festakt in Düsseldorf entgegen (die Gießener Allgemeine Zeitung berichtete). Der Hersteller hochwertiger Betonsteinprodukte aus Heuchelheim wurde damit als Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften in der Betonsteinbranche ausgezeichnet.

Mit klimaneutraler Produktion und weiteren Einsparungen habe das Unternehmen viele Maßnahmen umgesetzt, die wegweisend für die Branche sind. Als Branchenpionier wirke Rinn mit der eigenen Zukunftsstrategie positiv in Markt und Gesellschaft hinein, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Für Christian Rinn ist die Auszeichnung eine Anerkennung der konsequent umgesetzten Nachhaltigkeitsstrategie seines Unternehmens. Gleichzeitig ist es eine Motivation, weiterhin einen unternehmerischen Beitrag zum »dringend erforderlichen Klimaschutz zu leisten« – unter anderem bei der Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz. »Dieser Preis ist für uns ein Zeichen, dass unser Engagement sich gelohnt hat, und wir freuen uns, dass dies auf so einer großen Bühne Anerkennung findet«, sagte Rinn. Seit der ersten Nominierung in 2015 habe das Unternehmen »weitere Meilensteine erreicht«, die zu dieser Anerkennung beigetragen haben. Die Entwicklung einer zukunftsfähigen Wirtschaft sei in letzter Konsequenz kein Wettbewerb, »sondern gemeinsame Aufgabe, bei der wir alle gewinnen, wenn wir unseren jeweiligen Beitrag leisten«.

Im letzten Jahr stellte Rinn den ersten Pflasterstein aus recyceltem Stein vor, den »Siliton RC 40« – wie der Name schon sagt: mit 40 Prozent Recyclinganteil. Bisher wurde Bauschutt in gängigen Verfahren abgewertet und zum Beispiel im Straßenbau wiederverwendet. Durch neue Verfahren kann aus Betonstein gewonnener Splitt ohne Qualitätsverlust wieder zu Betonstein verarbeitet und der Stoffkreislauf geschlossen werden. Schon jetzt haben sich viele Bauherren für diesen Stein bei der Gestaltung im privaten Hausgarten entschieden, aber auch Großunternehmen wie zum Beispiel die Deutsche Bahn arbeiten strategisch für den Klimaschutz und setzen auf Recyclingsteine von Rinn bei Sanierung und Neubau von Bahnsteigen.

Zurzeit gibt es beim Heuchelheimer Unternehmen sogar erste Versuchsprojekte zur Rücknahme von Altpflastern.

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