18. Dezember 2017, 19:47 Uhr

Ohne Punkt und Komma

18. Dezember 2017, 19:47 Uhr
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Von Siglinde Wagner
Bürgermeister Dirk Haas mit (v. l.) Luise Weiß und Lena Gasse. (Foto: siw)

Lena Gasse und Luise Weiß standen jetzt im wahrsten Sinne des Wortes im Rampenlicht, als im Theatersaal des Mousonturms in Frankfurt Dr. Ulrich Adolphs vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst die Preisverleihung zum Schreibwettbewerb »Ohne Punkt und Komma« vornahm.

Eine Jury hatte über 300 literarische Arbeiten bewertet. Als Siegerin in ihrer Altersklasse ist die 13-jährige Lena Gasse aus Trohe hervorgegangen, den zweiten Platz erreichte die zwölfjährige Luise Weiß aus Beuern. Bei der Preisverleihung anwesend war auch Bürgermeister Dirk Haas. »Gleich zwei Buseckerinnen als Beste eines derartigen Wettbewerbs, das macht mich schon ein bisschen stolz«, meinte Haas. Der Wettbewerb war in zwei Alterskategorien ausgeschrieben worden, die besten 20 Beiträge werden in einer Anthologie abgedruckt.

Lena hatte ein Gedicht eingereicht, zu dem sie über das in ihrer Schule (Friedrich-Ebert in Wieseck) behandelte Thema »Berufswahl« inspiriert wurde. Fazit: Das Leben ist nicht planbar. Die erfolglose Teilnahme am Vorjahreswettbewerb hatte sie nicht entmutigt. Sie hat im Internet recherchiert, ob es eine erneute Ausschreibung für 2017 gibt und sich ein zweites Mal beworben. Und siehe da, es hat geklappt!

Luise wurde von ihrer Deutschlehrerin auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht. Eingereicht hat sie ihre Fantasiegeschichte, die sie zum diesjährigen Wandelkonzert der Schule geschrieben hatte. Das Preisgeld, 250 Euro, will sie in ein Tablet investieren. Die 350 Euro für Lena kommen auf’s Sparbuch.



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