05. Februar 2019, 21:26 Uhr

Noeske: »Eigentlich kein Grund für Gezänk«

05. Februar 2019, 21:26 Uhr

Dr. Gerhard Noeske, Vorsitzender der CDU-Fraktion, reagiert auf Kritik von Ramon Plaß. Unverständlich sei für ihn, warum der freundliche Kollege aus der Gemeindevertretung zugelassen habe, dass unter seinem Namen ein zänkischer Leserbrief zum Holz- und Technikmuseum veröffentlicht werde, dessen Aussage leicht widerlegt werden könne.

Angeblich würde eine heuchlerische CDU jedes Jahr wieder den Haushaltsansatz für diese Einrichtung infrage stellen. Seit Jahren sei dieses außergewöhnliche Museum aber kein Thema mehr in Haushaltsberatungen gewesen und davor nur bei dem Versuch der CDU, Haushaltsklarheit zu erzielen. Die SPD hätte das eigenartige Bedürfnis gehabt, die Menschen glauben zu machen, dass eine solche Einrichtung zum Nulltarif zu haben sei, meint Noeske. Solange dies nach dem alten Haushaltsrecht möglich gewesen sei, seien die direkten Zuschüsse teils als Vereinszuschuss verdeckt, teils in den Forstwirtschaftsplan verschoben, Abschreibung und Verzinsung nirgends erkennbar ausgewiesen worden.

Klarheit mit neuem Haushaltsrecht

Mit dem neuen Haushaltsrecht wisse man nun, dass dieses Museum jährlich um die 70 000 Euro Aufwand für die Gemeinde bedeute. Das sei sicherlich nicht zu viel für ein solches Museum, und man frage sich, warum die Bürger dies nicht hätten wissen sollen. Dieser geringe Aufwand für die Gemeinde, der auf Dauer aber schon eine Belastung darstelle, sei nur möglich durch sehr hohe Investitionszuschüsse des Landes zu Beginn und nun durch das große ehrenamtliche Engagement der Heimatvereinigung bzw. nun eines neuen Vereins.

Der laufende Betrieb des Museums, die Führungen und Veranstaltungen, besonders die Dampf- und Gattertage wären sonst unvorstellbar. Es sei anfangs sicherlich eine mutige Entscheidung für die Gemeinde gewesen, eine alte Dampfmaschine zu erhalten und darum herum ein Museum zu Waldwirtschaft und Holzbearbeitung zu bauen. Dies sei nun gut gelungen, und insbesondere Kinder würden mit ihren Klassen oder bei Geburtstagsfeiern in diesen Räumen mit Waldpflanzen oder Zimmerei vertraut gemacht.

In den vergangenen Jahren habe die CDU öffentlich und im persönlichen Gespräch mit den Aktiven ihren Dank für diesen überragenden ehrenamtlichen Einsatz geäußert. Ihre öffentlichen Veranstaltungen zu Windenergie und Sozialwohnungen habe die CDU-Fraktion dort durchgeführt. Jetzt habe der Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer das Museum besucht und seinen Besuch bei einem der nächsten Gattertage angekündigt. »Also eigentlich kein Grund für Gezänk«, meint Noeske abschließend.

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