08. November 2017, 19:09 Uhr

Noch Klärungsbedarf beim öffentlichen WLAN

08. November 2017, 19:09 Uhr

Erneut keine Beschlussempfehlung gab der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung in Sachen Einrichtung öffentlich zugänglicher WLAN-Hotspots. Hier liegt ein Zwischenbericht des Gemeindevorstandes vor. Darin wurde eine Aufstellung der Kosten und der Leistungen der einzelnen Anbieter vorgenommen. Danach liegen die Anschaffungskosten zwischen 12 400 und 22 100 Euro, die monatlichen Betriebskosten zwischen 303 Euro und 690 Euro. Allerdings haben noch nicht alle der infrage kommenden Unternehmen (etwa Telekom Deutschland) ein Angebot abgegeben. Stefan Baldus (CDU) brachte den Verein »freifunk.net« ins Gespräch, der seine Dienste kostenfrei anbietet. »Die einzige Investition ist die Hardware«, berichtete das Mitglied des Gemeindevorstands. Baldus taxiert den Bedarf an den notwendigen Routern für die gesamte Gemeinde auf 30. Die Anschaffungskosten dürften in der Summe rund 2100 Euro betragen. Dazukämen noch die Kosten für die Installation. Trotz aller Eilbedürftigkeit, die immer wieder festgestellt wurde, sieht der Ausschuss auch hier noch weiteren Klärungsbedarf.

Zwei Millionen Euro aus dem KIP

Bürgermeister Röhrig gab einen Überblick der Kämmerei zum Haushaltsplan 2018. Danach werde die Kreisumlage 2018 um 617 000 Euro auf 6,16 Millionen Euro steigen. Die Schulumlage erhöht sich um knapp 250 000 Euro auf 2,49 Millionen Euro. Im Gegenzug sinkt die Schlüsselumlage um 177 000 Euro auf 2,54 Millionen Euro. Daraus ergebe sich eine Gesamtmehrbelastung von 1,04 Millionen Euro. Allerdings könnte die Gemeinde Zuwendungen in Höhe von etwa zwei Millionen Euro aus dem Kommunal-Investitionsprogramm (KIP) des Landes erhalten. Röhrig nannte dabei »zwei dicke Brocken«, die er dadurch erledigt wissen möchte: den Bahnhof und »bezahlbaren Wohnraum«. Im Finanzbericht zum 31. Oktober wird festgestellt, dass sich das ordentliche Ergebnis 2017 auf 80 000 Euro verbessert.

Der Bürgermeister stellte auch das Ergebnis der Eigentümerbefragung zur Erstellung eines Baulückenkatasters vor. Von den 139 Eigentümern der 189 Baulücken haben 33 an der Befragung teilgenommen. Der größte Teil von ihnen möchte die Grundstücke für sich selbst oder für Nachkommen bzw. Erben nutzen.

Nachdem Eva Oberschelp das Gemeindeparlament verlassen hat, wurde Hans Dern (Grüne) einstimmig zum stellvertretenden Ausschussvorsitzenden gewählt.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Anschaffungskosten
  • CDU
  • Deutsche Telekom AG
  • Stefan Baldus
  • Langgöns
  • Harold Sekatsch
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 24 - 4: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.