13. März 2019, 22:18 Uhr

»Nicht ganz normales Jahr«

13. März 2019, 22:18 Uhr
Mario Binsch (r.) verleiht an Sven Ribcke (Mitte) das silberne Brandschutzehrenzeichen im Beisein von Bürgermeister Thomas Brunner. (Foto: m)

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Wettenberg, vor allem für die Führungskräfte, denn durch den gesundheitsbedingten Rücktritt von Gemeindebrandinspektor (GBI) Horst Marquardt musste sich die neue Spitze erst einmal sortieren und einfinden in ihre Verantwortungsbereiche. Nicht ganz einfach für den Nachfolger Andreas Buhl sowie seine beiden Stellvertreter Jörg Matzner und Pierre Bittendorf.

In der Jahreshauptversammlung ließ Andreas Buhl die Aktiven der drei Einsatzabteilungen Teil haben an einem »nicht ganz normalen Jahr«, wie er anmerkte. Dabei sei es ebenso beeindruckend wie beruhigend gewesen, um die Unterstützung von vielen Seiten zu wissen und sie erfahren zu haben. Sein besonderer Dank ging an die Gemeinde mit Bürgermeister Thomas Brunner an der Spitze und den Sachbearbeiter Marco Müller, aber auch Horst Marquardt selber hatte nach Stabilisierung seiner Gesundheit stets seinen Kameraden mit Rat und Tat geholfen.

67 Alarmierungen

67 Alarmierungen gab es 2018, und vor allem extreme Wetterlagen forderten die Einsatzkräfte und das Material. Alleine die 100 Einsatzstellen nach dem Unwetter Ende Mai sei weit mehr als das Pensum eines Jahres gewesen, resümierte der GBI. 89 Aktive sorgen für die Bürger jeden Tag und rund um die Uhr ehrenamtlich für Sicherheit, darunter sechs Frauen. Sieben Personen fanden ihren Weg in die Einsatzabteilungen als Quereinsteiger. Das sei erfreulich. Die Arbeit in der Nachwuchssicherung bei den Minis und in der Jugendfeuerwehr sei aber deshalb nach wie vor von großer Bedeutung im Aufbau und das Heranführung an den aktiven Dienst. Buhl dankte dem Gemeindejugendfeuerwehrwart Stefan Geng und dem Mini-Feuerwehrwart Timo Mühlheim, aus deren Berichten erkennbar wurde, wieviel Zeit und Engagement in diesen wichtigen Bereich investiert wird.

Das wurde auch würdigend im Grußwort des Bürgermeisters anerkannt. Werner Klose ergänzte als Sprecher der Ehren- und Altersabteilung den Geschäftsbericht. Kreisbrandinspektor (KBI) Mario Binsch und Karl-Ludwig Reinhardt vom Kreisfeuerwehrverband lobten den sehr guten Ausbildungsstand und die Einsatzbereitschaft der Wettenberger Kameraden. Neben Horst Marquardt und Roberto Röhrsheim (wir berichteten) gab es im Rahmen der Jahreshauptversammlung noch eine weitere staatliche Ehrung durch den KBI: Er verlieh an Sven Ribcke das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25-jährige aktive Mitgliedschaft. Eine Anerkennungsprämie erhielten im Rahmen weiterer Auszeichnungen Pierre Bittendorf und Oliver Roland für jeweils 20 Jahre aktiven Dienst und Timo Mühlheim für zehn Jahre aktiven Dienst.

Eine Vielzahl von Beförderungen zeugten vom Leistungswillen und Engagement, die letztlich die Schlagkraft sicherstellt: Zum Feuerwehrmannanwärter wurden befördert Corinna Prücher, David Günter, Daniel Armbruster, Nils Dallmann, Christin Schneider und Daniel Schröder. Feuerwehrmann: Clara-Marie Pfisterer, Paul-David Bender, Morten Mrosowski, Nicole König, Franziska Bühls, Florian Ruhs und Alexander Walter. Hauptfeuerwehrmann: Philipp Wagner. Hauptlöschmeister: Sven Moos und Stefan Geng. Brandmeister: Christian Buhl, Kai Gruber, Pierre Bittendorf, Sebastian Moos, Jörg Peilstöcker, Jan Bepperling und Andreas Moos. Hauptbrandmeister: Jörg Matzner und Andreas Buhl.

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