12. Dezember 2016, 12:00 Uhr

Nächster »Tatort« aus Lich

Gießen/Lich (no/bf). War spannend gestern Abend der »Tatort: Dunkelfeld« aus Berlin mit Meret Becker und Mark Waschke in den Hauptrollen der Ermittler Nina Rubin und Robert Karow. Hierzulande zählen jetzt die Freunde der unlängst mit der 1000. Folge groß gefeierten Kult-Sendereihe in der ARD die Stunden bis zum kommenden Sonntag. Dann sind nämlich wieder die Frankfurter »Kieberer« an der Reihe, Margarita Broich als Anna Janneke und Wolfram Koch als Paul Brix. Was den vierten Fall dieses Ermittlerteams so interessant macht im Gießener Land? Gedreht wurde »Tatort: Wendehammer« im Herbst 2015 unter anderem in Kloster Arnsburg bei Lich.
12. Dezember 2016, 12:00 Uhr
Margarita Broich als Anna Janneke während einer Drehpause in Arnsburg. (Fotos: HR)

Zum Inhalt: Völlig aufgelöst erscheint Betti Graf im Polizeipräsidium bei Anna Janneke und Paul Brix. Seit Tagen vermisst sie ihren Nachbarn, Herrn Abendroth. Besonders verdächtig, ihm etwas angetan zu haben, ist für sie Nils Engels. Alle drei wohnen in ihren Einfamilienhäusern in einem Wendehammer. Nils ist IT-Spezialist, und als solcher hat er sein von der Großmutter geerbtes Haus zu einem »Smart House« umgebaut.

Fernsehkrimi – da war doch was …

Das ganze Gebäude ist mit Überwachungskameras bestückt, es ist sozusagen vollkommen »clean«. An seinen »analogen« Nachbarn stört Nils von Grund auf alles. Diese wiederum machen Nils für das Verschwinden diverser Katzen und Hunde verantwortlich. Tatsächlich finden Janneke und Brix in Abendroths Haus Blutspuren.
Dies könnte auf eine Gewalttat hindeuten. Mittlerweile jedoch stecken die Hauptkommissare Janneke und Brix schon tief in den Streitigkeiten der Wendehammer-Bewohner um die smarte, digitale und die lebendige, analoge Welt.
Wie HR-Pressesprecher Christian Bender auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte, sind – neben Margarita Broich und Wolfram Koch – in weiteren Rollen Jan Krauter, Constantin von Jascheroff, Roeland Wiesnekker, Zazie de Paris, Cornelia Froboess, Joachim Bißmeier, Susanne Schäfer, Christoph Luser und Lisa Hagmeister zu sehen. An der Kamera stand Martin Langer, für das Szenenbild war Frank Prümmer verantwortlich, den Ton besorgte Majid Sarafi. Den Schnitt machte Stefan Kraushaar, um das Kostümbild kümmerte sich Antje Petersen. Die Produktionsleitung hatte Dominik Diers, die Redaktion lag bei Lili Kobbe und Liane Jessen.
Wer mehr haben will von Broich und Koch: Der nächste »Tatort« der Frankfurter mit dem Titel »Land in dieser Zeit« ist bereits am 8. Januar im Ersten zu sehen.
»Wendehammer« war übrigens nicht der erste »Tatort«-Dreh im Gießener Land. Vor zwei Jahren, als es für Janneke und Brix um Rocker, Rotlicht und Russenmafia ging, waren der Regisseur und sein Team nach Langgöns ausgerückt. Genauer: Zur Autoverwertung Willi Eimer an der Holzheimer Straße. Dort, quasi unter der A45-Autobahnbrücke, mussten sie im Kofferraum eines schrottreifen Autos eine bittere Entdeckung machen: Die Leiche eines Kollegen im Kofferraum eines Schrottwagens.
Und überhaupt Langgöns und der »Tatort«: Als Jörg Schüttauf noch den Frankfurter Kommissar Fritz Dellwo gab im Sonntagskrimi der ARD, 2008, da war die Disco »Hard Rock« Schauplatz in einer Folge – als Gasthof »Zum Hirsch«.

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