01. April 2019, 22:21 Uhr

Nach 15 Jahren ist Schluss

01. April 2019, 22:21 Uhr
Jörg Sprankel (l.) übernimmt das Amt von Lothar Theis. (Foto: fp)

15 Jahre lang leitete Lothar Theis als Stadtbrandinspektor die Grünberger Feuerwehren, zwei Jahre zuvor war er bereits Stellvertreter gewesen. Bei der Hauptversammlung am Freitagabend kandidierte er nicht mehr für das Amt. Zur ersten Überraschung zählte eine Fahrt im alten Grünberger Großtanklöschfahrzeug in alle Teilräume der Großgemeinde, bei der immer mehr Fahrzeuge zu einem Korso zusammenkamen, der schließlich am Dorfgemeinschaftshaus in Lehnheim endete.

Zum Nachfolger wählten die Einsatzkräfte Jörg Sprankel aus der Kernstadt, den bisherigen Stellvertreter. Diese Position übernimmt nun Jan Erb (Queckborn). Dabei gab es für Sprankel eine Zustimmung von 89,84 Prozent, für Erb von 85,51 Prozent.

Lothar Theis zog letztmalig Bilanz. Wichtige Aufgaben seien für ihn die Bildung von Teilräumen innerhalb der Großgemeinde zur Erhaltung der Tagesalarmsicherheit in den Stadtteilen gewesen, ebenso der Erhalt der Feuerwehren vor Ort und die Verbesserung der Gebäudesituation. Fahrzeugkonzepte mit Übernahme von Sonderaufgaben, etwa im Gefahrgutbereich, mit Drehleiter und Großtank-Löschfahrzeug oder Atemschutz hatte Theis ins Leben gerufen. Als Meilenstein bezeichnete der Lehnheimer die Gründung des Atemschutzverbundes mit Laubach, Lich und Hungen. Besonderes Augenmerk galt zudem der Personalentwicklung.

Bürgermeister Frank Ide bescheinigte dem scheidenden Stadtbrandinspektor eine gute Zusammenarbeit. Theis werde die »Feuerwehrbühne« nicht verlassen, sondern neue Aufgaben übernehmen, ist sich Ide sicher. Kreisbrandinspektor Mario Binsch, Kreisfeuerwehrverbandschef Michael Klier und Jörg Sprankel würdigten Theis ebenfalls. Eine Fotoschau zeigte Stationen von dessen Wirken. Dazu hatten sich alle Wehren im Sommer auf der Queckbörner Höhe zu den Worten »Danke Lothar« formiert und einen Videofilm mit einer Drohne gedreht. Sprankel hob die Arbeiten hervor, die im Hintergrund erledigt werden. Beispielhaft für das Arbeitsaufkommen nannte er den Eingang von 466 E-Mails im ersten Quartal 2019.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Feuerwehren
  • Frank Ide
  • Hauptversammlungen
  • Grünberg
  • Hans-Joachim Losert
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen