10. April 2017, 19:19 Uhr

Musikzüge suchen Nachwuchs

10. April 2017, 19:19 Uhr
Kreisstabführerin des Kreisfeuerwehrverbands Gießen, Heike Kraft aus Lollar. (vh)

Das Heranführen junger Menschen an musikalische Früherziehung war ein Thema der Kreismusikversammlung. Die Kreisstabführerin des Kreisfeuerwehrverbands, Heike Kraft, referierte hierzu im Vereinsheim des Spielmannszugs Allendorf.

Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause sagte, der Spielmannszug vor Ort feiere dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen, er bereichere das kulturelle Leben und sorge für eine positive Außendarstellung. Um die Zukunft der Spielleute besser zu gewährleisten, sollten die Orchester im Landkreis bei Bedarf kooperieren, meinte Bergen-Krause.

Die Bürgermeisterin ging auf die Schwierigkeiten ein, das Kreisfeuerwehrfest auszurichten. 2016 war es ausgefallen, heuer hat sich Harbach zur Ausrichtung bereit erklärt. Ohne das Fest falle ein Termin flach, an dem sich alle Orchester aus dem Landkreis treffen. Bergen-Krause sagte, sie wolle anregen, inwieweit die Politik hilfreich sein könne.

Heike Kraft nannte den Bestand im Landkreis: fünf Spielmannszüge, 13 Musikzüge/Blasorchester, fünf Jugendzüge und das Kinderorchester in Reiskirchen. An der Landesfeuerwehrmusikversammlung Anfang März hätten der Musikzug Staufenberg und das Blasorchester Reiskirchen teilgenommen. Der Musikausschuss des Feuerwehrverbands habe die Nachwuchsarbeit zum Schwerpunkt erklärt, wobei das Lehrgangsangebot zu verstärken sei.

Ein Flyer mit dem gesamten Angebot der Orchester sei in Arbeit, dieser solle zweimal jährlich erscheinen. Um die Arbeit und Auftritte besser darstellen zu können, habe der Verband eine Facebook-Seite angelegt. Die Musikgruppen sollten ihre Beiträge dafür an Marina Lenz und Heike Kraft schicken.

Ferner soll die Internet-Seite des Verbands erneuert werden, wozu alle Musikgruppen ihre aktuellen Beiträge in Wort und Bild zuliefern sollten. Kraft sagte, dass die Themen Nachwuchsarbeit und Mitgliedergewinnung auf der Landesversammlung wichtig gewesen seien. Eine Generallösung sei aber nicht in Sicht. Jana Poetzel sprach über die gestiegenen Anforderungen bei den Lehrgängen. Die Prüfer könnten aber nicht beliebig werten, da die Anforderungen bundesweit einheitlich geregelt seien. Diskutiert wurde, ob diese Hürde Teilnehmer abhalte.

Kreisbrandinspektor Mario Binsch fragte, ob es sinnvoll sei, am Ende nur wenige Experten zu haben oder doch eine Bandbreite. Ein Teilnehmer meinte, die Glückseligkeit des Musikers fange nicht bei 92 Prüfungspunkten (sehr gut) an. Südlich des Mains gehöre die Musik selbstverständlicher in den Schulen und Familien zum Alltag dazu.

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