Kreis Gießen

Mit gutem Gewissen genießen

Brötchen, Wurst, Schinken, Käse, Obst - das alles aus fairem Handel. Diese und noch viele weitere Lebensmittelprodukte gab es am Mittwoch für Schüler und Lehrer der Clemens-Brentano-Europaschule (CBES) zum »Geburtstag« der Fairtrade-Town Staufenberg« zu genießen. Seit 29. März 2013 ist Staufenberg eine sogenannte Fairtrade-Stadt.
30. Mai 2019, 20:12 Uhr
Redaktion
Besonderes »Pausenbrot« an der CBES mit Brötchen, Wurst, Schinken, Käse und Obst aus fairem Handel.	(Foto: jjs)
Besonderes »Pausenbrot« an der CBES mit Brötchen, Wurst, Schinken, Käse und Obst aus fairem Handel. (Foto: jjs)

Brötchen, Wurst, Schinken, Käse, Obst - das alles aus fairem Handel. Diese und noch viele weitere Lebensmittelprodukte gab es am Mittwoch für Schüler und Lehrer der Clemens-Brentano-Europaschule (CBES) zum »Geburtstag« der Fairtrade-Town Staufenberg« zu genießen. Seit 29. März 2013 ist Staufenberg eine sogenannte Fairtrade-Stadt.

Die Kommune setzt sich für den fairen Handel von Lebensmitteln auf kommunaler Ebene ein. Das Projekt des Vereins »TransFair«, der seit dem Jahr 2000 in Deutschland über 600 Städte entsprechend ausgezeichnet hat, wurde nun neben dem besonderen Frühstück auch mit Vorträgen an der CBES gewürdigt.

Das jährliche Nachhaltigkeitstreffen, initiiert von der Sprecherin der Fairtrade-Steuerungsgruppe, Ilse Staude, und Aufgabenfeldleiter Matthias Payer kam bei den einzelnen Schulklassen sehr gut an. Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller betonte, dass sich das Projekt »Fairtrade-Town« auf viele kommunale Instanzen erstrecke. Schulen, Geschäfte, der Bereich der Gastronomie und natürlich die Stadt Staufenberg selbst verwenden ausschließlich Fairtrade-Produkte, bekräftigte Gefeller. Die Stadt hat außerdem ihren Status als Fairtrade-Town für die nächsten fünf Jahre von der »TransFair«-Initiative per Urkunde bestätigt bekommen. »Großartige Nachrichten für die Zukunft«, wie Bürgermeister Gefeller stolz befand. Das »Faire Frühstück« wurde dank Unterstützung des Weltladens Gießen sowie des Bioladens »Klatschmohn« ermöglicht.

Die Weltladen-Vertreterinnen Angelika Körner und Vivian Crombach zeigten sich nach ihren Vorträgen überrascht, wie viel die Schüler über Fairtrade und das Prinzip der Nachhaltigkeit wussten. Kein Wunder, denn Matthias Payer und seine Kollegen hatten die Schüler im Unterricht mit der Thematik ausführlich vertraut gemacht.

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