10. Januar 2018, 20:47 Uhr

Mit Synergien Kosten sparen

10. Januar 2018, 20:47 Uhr
Acht solcher Einsatzleitwagen (wie dieser der Feuerwehr Lich) wollen die Feuerwehren aus Allendorf, Fernwald, Lollar, Reiskirchen und Wettenberg zusammen mit Alsfeld, Mücke und Nidda beschaffen. (Foto: Feuerwehr Lich)

Die Feuerwehren der Kreiskommunen Allendorf/Lumda, Fernwald, Lollar, Reiskirchen und Wettenberg stehen derzeit vor der Ersatzbeschaffung ihrer Einsatzleitwagen des Typs 1 (ELW1). Ebenso müssen die ELW1 der Kommunen Alsfeld und Mücke im Vogelsbergkreis sowie Nidda im Wetteraukreis ersetzt werden.

Hierzu hat sich zu Beginn des vergangenen Jahres ein Einkaufsverbund für eine gemeinsame Beschaffung zusammengeschlossen. Ziel ist es, im Rahmen des Vergabeverfahrens für die beteiligten Städte und Gemeinden, ein besseres wirtschaftliches Ausschreibungsergebnis zu erzielen. Weiterhin sollen sich Synergieeffekte in Bezug auf eine einheitliche Ausstattung der Fahrzeuge und der daraus resultierenden Ausbildung ergeben. So könnten die Fahrzeuge im Bedarfsfall wie etwa bei länger andauernden Einsätzen auch mit Kräften benachbarter Kommunen besetzt werden.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den Leitern der Feuerwehren sowie fachkundigem Personal der beteiligten Städte und Gemeinden, hat sich mehrfach getroffen, um das Leistungsverzeichnis zu erstellen. Unterstützung holte man sich bei einem externen Berater, der sich auf die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen spezialisiert hat.

Die Gemeinde Reiskirchen führt im Auftrag der beteiligten Städte und Gemeinden das Vergabeverfahren der zu beschaffenden Fahrzeuge durch. Reiskirchens Gemeindebrandinspektor Jan Feldbusch und dessen Stellvertreter Frank-Oliver Damm koordinieren die gemeinsame Ausschreibung. Beide zeigen sich erfreut über den Verlauf. Bei den bisherigen Treffen wurde immer wieder ein Konsens erzielt. Feldbusch spricht von einer »tollen Truppe« die sich mit dem Thema Ersatzbeschaffung auseinandersetzt. Dietmar Kromm, der Bürgermeister der Gemeinde Reiskirchen, zeigt sich begeistert von dem Vorhaben: »Die Feuerwehren im Landkreis Gießen und auch über die Kreisgrenzen hinweg stellen immer wieder tolle gemeinsame Vorhaben auf die Beine, um Synergieffekte zu erzeugen. Das ist eine klasse Sache und ermöglicht zudem Verwaltungs- und Investitionskosten zu sparen.« Ende des vergangenen Jahres ist die europaweite Ausschreibung erfolgt. Im nächsten Schritt werden die Angebote ausgewertet. Feldbusch geht davon aus, dass die acht Einsatzleitwagen in etwa einem Jahr an die Feuerwehren übergeben werden können.

Der Landkreis Gießen unterstützt die gemeinsame Beschaffung beratend und finanziell. Die Kreiskommunen erhalten jeweils einen Zuschuss in Höhe von 15 000 Euro.

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