10. Februar 2019, 03:08 Uhr

Mehrere Unfälle am Abzweig nach Ettingshausen - Feuerwehr Ober-Bessingen viel gefordert

10. Februar 2019, 03:08 Uhr
Die Ehrungen für bis zu 70 Jahre Vereinstreue. (Fotos: pad)

Die Kreuzung der Landesstraße zwischen Ober-Bessingen und Münster entwickelt sich langsam zum Unfallschwerpunkt: Im Januar kam es zu einem schweren Unfall, als ein Pkw beim Überholen mit einem entgegenkommenden Fahrzeug und einem Holzlaster kollidierte. Doch auch im vergangenen Jahr musste die Feuerwehr Ober-Bessingen zweimal an die Abzweigung nach Ettingshausen zu Verkehrsunfällen ausrücken, wie Wehrführer André Hahn nun auf der Jahreshauptversammlung berichtete.

Insgesamt neun Einsätze verzeichnet der Jahresbericht. Unter anderem half man in Nieder-Bessingen, als dort im September ein Nutzfeuer außer Kontrolle geraten war und 700 Quadratmeter Ackerland und Wiesen in Flammen standen. Hier kamen auch die Erkenntnisse aus der gemeinsamen Waldbrandübung mit den Feuerwehren Nonnenroth und Nieder-Bessingen wenige Wochen zuvor zur Anwendung. Rolf Nachtigall versäumte keine Übung und wurde von Wehrführer André Hahn hierfür ausgezeichnet. Die Feuerwehr Ober-Bessingen zählt 21 Ehrenamtliche. Die gemeinsame Jugendfeuerwehr mit Nieder-Bessingen gewann den Stadtpokal.

Aus dem Vereinsjahr berichtete Vorsitzender Michael Nachtigall. Beim Vereinsschießen des Schützenvereins Lich erreichte das Feuerwehrteam den dritten und fünften Platz. Weitere Höhepunkte waren die Winterwanderung und das Heringsessen der Alters- und Ehrenabteilung. Die Seniorenabteilung trifft sich auch am kommenden Freitag um 18.30 Uhr zum diesjährigen Heringsessen. Der Verein hat im vergangen Jahr zudem die Pflege und Instandhaltung der Grillhütte übernommen. Diese wird in Zukunft nur noch an Ober-Bessinger vermietet.

Stadtrat Dieter Hartmann-Harbusch dankte der Feuerwehr für die gute und harmonische Zusammenarbeit. Er kündigte zudem an, dass im Gemeindeverwaltungsverband Lich-Laubach die neue Stelle eines Brandschutzsachbearbeiters eingerichtet werden soll. Dieser soll die Feuerwehren administrativ entlasten. Stadtbrandinspektor Marco Römer berichtete, dass nach der Ausgabe der digitalen Funkmelder nun noch die digitale Umrüstung der Sirenen ins Haus stützt. Hier müsse geprüft werden, ob alle alten Anlagen mit der neuen Technik kompatibel sind.

Einstimmig stimmte die Versammlung dafür, Karl Heinz Römer zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Von 1978 bis 2018 war er im Vorstand aktiv, zuletzt 15 Jahre als Vorsitzender. Zudem war er 44 Jahre aktives Feuerwehrmitglied. Sichtlich gerührt nahm er die Ehrung entgegen. Zudem wurde Volker Barth und Klaus Görnert für 40 Jahre, Reiner Jox und Herbert Müller für 50 Jahre, Günter Leckhard, Helmut Balser, Manfred Heintz und Rolf Walter für 60 Jahre sowie Erich Roth für 70 Jahre Mitgliedschaft gedankt.

Am Dienstag, 5. März, richtet die Feuerwehr im Dorfgemeinschaftshaus den Fasching aus. Der Frühschoppen ist für den 2. Juni geplant, am 18. August soll es einen Tag der Feuerwehr am Gerätehaus geben. Zudem ist ein dreitägiger Vereinsausflug nach Dresden geplant.

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