30. Juli 2017, 22:30 Uhr

Golden Oldies

Mehr als 70 000 Gäste feiern die 50er und 60er Jahre

Am späten Nachmittag ist ein friedliches und fröhliches Golden Oldies-Festival in Wettenberg zu Ende gegangen; diesmal mit einem angepassten Sicherheitskonzept.
30. Juli 2017, 22:30 Uhr
Fast 1000 Oldtimer kommen zum Festival nach Krofdorf-Gleiberg.

70 000 Besucher – diese Marke wurde in den vergangenen Jahren stets bei »Golden Oldies« genannt. In diesem Jahr geht man, vielleicht auch dank etwas genauerer Verkaufszahlen der unter den Gästen nur schwer weiter zu reichenden Eintrittsbändchen, von mehr Besuchern aus als im vergangenen Jahr: »Alle drei Tage waren etwa stärker besucht, jeweils einige hundert Gäste mehr«, sagt Bürgermeister Thomas Brunner, der am Sonntag »ein friedliches und fröhliches Festival« bilanzierte.

 

Erhöhte Präsenz der Polizei

 

Eine erhöhte Präsenz von Polizei und Security war allgegenwärtig: Stets Doppelstreifen von Uniformierten durch die Straßen, punktuell Taschenkontrollen an den Kassen (»Ist wirklich Hairspray in der Dose?«) und eine mit einem Bus abgeriegelte nördliche Zufahrt nach Krofdorf-Gleiberg: Sicherheit wurde aus gegebenem Anlass nochmals größer geschrieben als in den vergangenen Jahren. Einsatzkräfte der Polizei standen in dreistelliger Größenordnung zur Verfügung. Gerade die Präsenz an den Einfahrten und Kassen ist ein wichtiges Signal für die Besucher«, sagt Bürgermeister Brunner. Es habe sich bewährt, die Kassen mit dem Sicherheitsdienst zu verstärken.

 

2018 geht es weiter!

 

 
Fotostrecke: Golden Oldies 2017 Foto-Nachlese

Schon jetzt steht fest, dass es in den kommenden zwei Jahren das »Golden Oldies«-Festival in Wettenberg geben wird; die Planungen für 2018 laufen im Hintergrund schon, und mit den Sponsoren gibt es Verträge bis 2019, bis zur 30 Auflage. Nichts ist dran auch an den Gerüchten, die bei Gästen die Runde machten: »Golden Oldies« werde künftig nach Marburg umziehen. Egon Vaupel, Ex-Oberbürgermeister der Universitätsstadt, war am Freitag wirklich nur als Besucher, rein privat in Wettenberg!

Was Jahr für Jahr komplexer wird, ist die Oldtimer-Logistik angesichts des ungebrochenen (und wachsenden) Zuspruchs von Besitzern, die mit ihrem edlen Blech kommen wollen: Neben für Sonntag gemeldeten Klassikern fahren stets weitere Wagen mit ins Dorf, müssen dann mit Stellplätzen in den Seitenstraßen vorlieb nehmen.

Doch auch da gelten Regeln: Rund zwei Dutzend Male musste der Abschleppdienst am Wochenende ausrücken, um Rettungswege freizumachen.

Die Zahl der Parkplätze rund ums Dorf erwies sich als ausreichend, und danke des trockenen und sonnigen Wetters von Freitag an waren diese auch nutzbar. (Fotos: so)

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