Kreis Gießen

Martinsspiel und Martinszug bei St. Paulus und Andreas

Bis auf die letzte Bank besetzt war die St.-Paulus-Kirche am Samstag beim Martinsspiel der Pfarrgemeinde St. Paulus und St. Andreas Lich/Hungen. Pfarrer Martin Sahm ging auf die Geschichte des Bischofs von Tours ein, der zunächst römischer Offizier war, sich taufen ließ und später Bischof wurde. Was man heute von Martin lernen könne, sagte Sahm, sei das Teilen – nicht nur ein Stück Schokolade. Es gehe um Größeres, es könne auch Zeit sein.
15. November 2017, 21:56 Uhr
Karl-Josef Graf

Bis auf die letzte Bank besetzt war die St.-Paulus-Kirche am Samstag beim Martinsspiel der Pfarrgemeinde St. Paulus und St. Andreas Lich/Hungen. Pfarrer Martin Sahm ging auf die Geschichte des Bischofs von Tours ein, der zunächst römischer Offizier war, sich taufen ließ und später Bischof wurde. Was man heute von Martin lernen könne, sagte Sahm, sei das Teilen – nicht nur ein Stück Schokolade. Es gehe um Größeres, es könne auch Zeit sein.

Im Martinsspiel ward die Legende vom heiligen Martin dargestellt. Es spielten Tristan Bommersheim (St. Martin), Anna Raich (Bettler), Johanna Schmidt (Stimme aus dem Himmel) und Michele Günther (Souffleur) unter der Leitung von Stephan Dietl. Für die Technik waren verantwortlich Max Mückstein, Sebastian Endres, Marcus Schmidt und Elena Bröckl (Pferd). Die Organsation lag bei Andrea Schwade.

Nach dem Spiel zog St. Martin (Elena Bröckl) auf dem Pferd unter Begleitung der Kinder über Ringstraße, Bahnhofstraße und Heinrich-Neeb-Straße wieder zur Kirche, wo der Martinszug am Martinsfeuer bei warmen Getränken und Brezeln zu Ende ging. Absperrung und Verkehrssicherung hatte die Freiwillige Feuerwehr Lich übernommen.

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