Kreis Gießen

Lumdatalbahnverein für Investition in Infrastruktur

Die Meldung in der Gießener Allgemeinen Zeitung, dass es immer mehr Berufspendler gibt, nimmt der Verein Lumdatalbahn zum Anlass, auf die Vorteile dieser Verbindung hinzuweisen. Die Zahl der Pendler nehme seit fast zwei Jahrzehnten stetig zu, die Entwicklung betrifft auch den Landkreis Gießen, darauf hatte die IG BAU hingewiesen. Die Gewerkschaft nannte die Zahl von 30 300 Auspendlern, die das Kreisgebiet verlassen und dabei auch lange Wege zurücklegen. Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft mehr Investitionen in den Wohnungsbau und in die Verkehrsinfrastruktur.
11. Mai 2017, 20:52 Uhr
Redaktion

Die Meldung in der Gießener Allgemeinen Zeitung, dass es immer mehr Berufspendler gibt, nimmt der Verein Lumdatalbahn zum Anlass, auf die Vorteile dieser Verbindung hinzuweisen. Die Zahl der Pendler nehme seit fast zwei Jahrzehnten stetig zu, die Entwicklung betrifft auch den Landkreis Gießen, darauf hatte die IG BAU hingewiesen. Die Gewerkschaft nannte die Zahl von 30 300 Auspendlern, die das Kreisgebiet verlassen und dabei auch lange Wege zurücklegen. Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft mehr Investitionen in den Wohnungsbau und in die Verkehrsinfrastruktur.

Das seien zwei Forderungen, die auch der Verein Lumdatalbahn unterstützt. Er weist gleichzeitig auf die Ressourcen hin, die die Region im nordöstlichen Kreisgebiet zu bieten habe. Das mittlere Lumdatal gehört im kreis- und hessenweiten Vergleich zu den Gebieten mit moderaten Baulandpreisen. Das Preisgefälle zwischen der Stadt Gießen und dem Lumdatal sei trotz relativer Nähe enorm. In den Ortszentren gebe es außerdem zahlreiche Wohnhäuser, die auf eine Revitalisierung warten.

»Der größte Aktivposten im Lumdatal ist aber die Lumdatalbahn«, sagt der Allendorfer Manfred Lotz, der Anfang des Jahres den Vereinsvorsitz von Michael Laux übernommen hatte. »In Zeiten immer längerer Planungsprozesse haben wir ein baureifes Projekt vor der Haustür. Während anderswo um Raumordnungs- und Planungsfragen gestritten wird, können wir auf einem existierenden Verkehrsweg praktisch sofort loslegen.« Rabenau, Allendorf und Staufenberg-Treis würden mit der Lumdatalbahn zeitlich ähnlich nah an Gießen heranrücken wie die Speckgürtel-Gemeinden Heuchelheim oder Wettenberg. Das bringe Entlastung für den Wohnungsmarkt in Gießen und in den unmittelbaren Umlandgemeinden, erläutert Lotz.

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