20. Januar 2017, 20:50 Uhr

Lotz neu an der Spitze

Der Verein Lumdatalbahn hat mit Manfred Lotz aus Allendorf/Lumda eine neue Vereinsspitze. Die Hauptversammlung wählte turnusgemäß den Vorstand. Vorsitzender Michael Laux (Lollar) trat nicht mehr an. Zweiter Vorsitzender ist Friedrich Lang, Schriftführerin Kerstin Lotz, Kassenwart Detlef Gumprecht. Die Beisitzer sind Christa Becker, Marius Möglich, Maria Möglich, Klaus Zecher, Alexandra Hamel-Bahr, Roman Schubert und Raphael Omokoko.
20. Januar 2017, 20:50 Uhr
Michael Laux (2.v.l.), damals noch der Vorsitzende des Vereins Lumdatalbahn, bei der letzten Fahrt auf der Bahntrasse am 17. Dezember 2016. (Foto: vh)

Der Verein Lumdatalbahn hat mit Manfred Lotz aus Allendorf/Lumda eine neue Vereinsspitze. Die Hauptversammlung wählte turnusgemäß den Vorstand. Vorsitzender Michael Laux (Lollar) trat nicht mehr an. Zweiter Vorsitzender ist Friedrich Lang, Schriftführerin Kerstin Lotz, Kassenwart Detlef Gumprecht. Die Beisitzer sind Christa Becker, Marius Möglich, Maria Möglich, Klaus Zecher, Alexandra Hamel-Bahr, Roman Schubert und Raphael Omokoko.

Seinen Jahresbericht für 2016 trug Michael Laux vor. Im Januar habe der Weg nach Wiesbaden ins Verkehrsministerium geführt, wo man mitteilte, dass das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz im Jahr 2019 auslaufe und über eine Fortsetzung in anderer Form nachgedacht werde. Im März habe man erfahren, dass der Güterverkehr auf der Schiene zu den Didier-Werken zum Jahresende eingestellt werde.

Eine Bahnfahrt mit Kommunalpolitikern auf der bereits reaktivierten Strecke Frankenberg-Korbach habe gezeigt, wie eine solches Vorhaben gelingen kann. Die Ausstellung »120 Jahre Lumdatalbahn« in Odenhausen sei gut angenommen worden. Die Kosten-Nutzen-Untersuchung für die Lumdatalbahn sei negativ ausgefallen, am Gutachten werde zurzeit nachgebessert. Der Kreistag habe insgesamt 100 000 Euro in seinem Doppelhaushalt 2017/2018 für die Lumdataltrasse eingestellt. Der Verein führte Gespräche mit Vertretern der Parteien.

Manfred Lotz informierte, jetzt sei die Politik am Zuge, über eine Reaktivierung der Lumdatalbahn zu entscheiden. Als die Bahnlinie gebaut wurde, seien in der Folge eine Vielzahl von Betrieben und Geschäften entstanden, die er für Allendorf namentlich aufzählte. Mit dem Aufkommen der Bahnbusse und der Zunahme des Autoverkehrs sei die Lumdatalbahn stillgelegt worden. Heute seien die Straßen überlastet, die Lkw-Fahrer häufig gestresst. Lotz sprach sich aus für einen gelungenen Verkehrsmix von Auto, Bus, Bahn und Rad.

Als ein erstrebenswertes Ziel für dieses Jahr nannte Lotz eine Sonderfahrt auf der Lumdatalbahn zum Allendorfer Nikelsmarkt und vielleicht am autofreien Sonntag. Ilse Staude gab bekannt, die Grün-Alternative Liste möchte gern Dr. Reinhard Kubat, Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg, zu einm Bericht über die Reaktivierung einladen.

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