02. März 2019, 23:30 Uhr

DSDS

Laura Heßler aus Hungen bei DSDS ausgeschieden

"Eine knallharte Entscheidung", sagt Laura Heßler aus Hungen über ihr Aus bei "Deutschland sucht der Superstar". Im Interview spricht die Sängerin über 90 harte Sekunden, Casting-Shows und ihre Band.
02. März 2019, 23:30 Uhr
Laura Heßler aus Hungen hat es bei »Deutschland sucht den Superstar« bis unter die besten 120 Kandidaten geschafft. (Foto: MG RTL D/Stefan Gregorowius)

Laura Heßler aus Hungen wird nicht Deutschland nächster Superstar – zumindest vorerst. Nachdem die 28-Jährige in der ersten Runde der Castingshow »Deutschland sucht der Superstar« die prominente Jury um Dieter Bohlen überzeugt hat, ist sie im Recall nicht weitergekommen. Bei der am Samstag auf RTL ausgestrahlten Sendung sang sie unter den besten 120 Kandidaten um einen Platz unter den Top 25. Wie es war von Bohlen, Xavier Naidoo, Pietro Lombardi und Oana Nechiti rausgewählt zu werden, über Castingshows und ihre Band »Ace of Hearts« spricht die Hungenerin im Interview. 

Frau Heßler, letztes Mal haben drei DSDS-Jurymitglieder, darunter Dieter Bohlen, für Sie gestimmt. Warum haben sie Sie nun nicht in die nächste Runde gewählt?

Laura Heßler: Dazu hat die Jury nichts gesagt. Ich habe mit neun weiteren Kandidaten nacheinander vorgesungen und danach wurden wir quasi aussortiert. Warum, dazu gab es kein Feedback mehr von der Jury. Es war einfach eine knallharte Entscheidung.

Wie lief das genau ab?

Heßler: Die 120 Kandidaten wurden in Gruppen zu je zehn Personen eingeteilt, in denen es vor die Jury ging. Es ging dann alles sehr schnell. Ohne dass viel gesprochen wurde, trat jeweils einer nach vorne, präsentierte seinen Song in 90 Sekunden, trat wieder zurück in die Reihe und dann kam der Nächste dran. Das war schon eine Situation, die ich mir so nicht vorgestellt habe. Nachdem alle fertig waren, wurden wir nach draußen gebeten. Als wir wieder reindurften, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, eine war weiter, eine raus. Als ich zu einer Seite geschickt wurde und sah, wer auf der anderen Seite steht, wusste ich schon: Okay, das war’s. 

Wie war die Stimmung auf und hinter der Bühne?

Heßler: Der Recall war sehr, sehr aufregend. Man hat schon gemerkt, dass der Druck höher ist und nicht mehr alles Friede, Freude, Eierkuchen. Da waren immerhin 120 Menschen, die gut singen können. Die Jury hat ganz genau hingeschaut und war natürlich viel kritischer als beim ersten Mal. Das habe ich auch gefühlt, als ich auf der Bühne stand. Ich habe diese Stimmung irgendwie aufgesogen und war mega angespannt.

Für manche mag es eine Riesen-chance sein, aber es ist nicht meine Welt

Laura Heßler, DSDS-Teilnehmerin

Welches Lied haben Sie gesungen?

Heßler: Ich habe »On fire« von Stefanie Heinzmann gesungen.

Waren Sie zufrieden mit Ihrem Auftritt?

Heßler: Ich bin selbst sehr kritisch mit mir. Nach dem ersten Casting ist es mir schwergefallen, da jetzt locker ranzugehen. Beim Auftritt hatte ich dazu Probleme mit der Technik. Die Musik war zu leise und mein Gesang zu laut. Als ich dann voll drin war, waren die 90 Sekunden auch schon um. Angefühlt hat es sich eher wie drei Sekunden und ich dachte nur: Krass, dass war jetzt mein Moment, und entweder fanden sie’s gut oder nicht. 

Dann kam das Aus. Wie war das für Sie?

Heßler: Einige, die rausgeflogen sind, waren den Tränen nahe. Für mich war es aber kein Weltuntergang. Vielmehr ist eine riesige Anspannung von mir abgefallen. Für mich ging es ohnehin nicht um alles oder nichts. Ich bin schon sehr aufgeräumt dorthin gegangen. So konnte ich mich auch freuen für die Jungs und Mädels, die weitergekommen sind. Man hat ja einige Leute kennengelernt und Emotionen miteinander geteilt.

Mussten Sie das Ausscheiden vor Familie und Freunden bis zur Ausstrahlung der Sendung am Samstag verheimlichen?

Heßler:  Öffentlich darf man bis zum Sendetermin natürlich nichts sagen, also zum Beispiel im Internet posten. Aber klar erzählt man das der Familie und den engsten Freuden. Sie fiebern ja mit und man möchte natürlich darüber reden, was man erlebt hat. Irgendwie kann man das kaum verbergen. 

Würden Sie noch mal bei einer Castingshow mitmachen?

Laura Heßler
Laura Heßler (Foto: MG RTL D/Stefan Gregorowius)

Heßler: Nein. Das war für mich eine einmalige Sache. Für manche mag es eine Riesenchance sein, aber es ist nicht meine Welt. Ich habe mehr Spaß daran, mit meiner Band oder solo auf der Bühne zu stehen und die Menschen im kleinen Rahmen zu begeistern.

Profitiert Ihre Band »Ace of Hearts« von Ihrem Auftritt bei DSDS?

Heßler: Das wäre natürlich schön (lacht). Aber klar, viele Leute, die uns kennen und zu unseren Shows kommen, haben das mitbekommen und fiebern mit. So ein Auftritt ist schon was Besonderes. Aber ich möchte auch nicht, dass es heißt: »Ace of Hearts« mit der Sängerin von DSDS. 

Wie lautet Ihr persönliches Fazit zum DSDS-Auftritt?

Heßler:  Es war einfach eine Erfahrung für mich. Die Tage in Ischgl war toll, und die Kandidaten kennenzulernen war mega. 

Schauen Sie die Sendung im Fernsehen an?

Heßler: Ich kann die Sendung am Samstag nicht gucken (lacht). Ich schaue mir die Wiederholung am Sonntag mit meinem Freund an. 

Wer wird Deutschlands neuer Superstar, was meinen Sie?

Heßler: Ich haben schon meine Herzensfavoriten. Angelina, die rothaarige Friseurin, finde ich super toll. Sie vertritt eher die rockige Sparte, wie ich auch. Momo finde ich ebenfalls klasse – auch menschlich. Denen werde ich auf jeden Fall die Daumen drücken.

 


Alle Infos zu »Deutschland sucht den Superstar« im Special bei RTL.de unter www.rtl.de/cms/sendungen/superstar.html

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