22. September 2017, 18:44 Uhr

Kultur entsteht – Fortsetzung folgt

22. September 2017, 18:44 Uhr
Die Gitarrengruppe der Musikschule Busecker Tal. (Foto: siw)

»Kultur kann man nicht kaufen. Kultur entsteht, und das ist hier der Fall«, sagte vor wenigen Wochen ein Gast. Dem kann sich Bürgermeister Dirk Haas nur anschließen. Während der letzten Veranstaltung in der Reihe »Musik im Park« zog er ein positives Fazit. »Auch wenn uns zuletzt das Wetter öfters einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, so wurde das Angebot wieder sehr gut angenommen.«

Sein Dank gilt allen Mitwirkenden und auch denjenigen, die wetterbedingt nicht zum Zuge kamen. Obwohl die Darbietungen sehr breitgefächert waren, konnte Haas viele Besucher antreffen, die sich regelmäßig donnerstags am Atrium einfanden. Das eintrittsfreie Konzertangebot sei für die Bewohner des benachbarten Johanniterstifts ebenfalls zu einer schönen Abwechslung geworden, auch wenn sie meist nur aus einiger Entfernung der Musik und dem Gesang lauschen konnten. Bevor es im Frühsommer in die dritte Runde von »Musik im Park« geht (am Programm wird bereits gearbeitet), sollen über die Wintermonate etliche musikalische und kulturelle Veranstaltungen ins Kulturzentrum gebracht werden.

Am vergangen Donnerstag konzertierten Ensembles der IGS und der Musikschule Busecker Tal. Den Anfang machte die Band »No name« (Leitung Andreas Jourdan) mit einem Titel wie er passender kaum sein kann: Musik ist eine Sprache, die wir alle verstehen. Das Gitarrenensemble Jahrgang 9/10 hatte das Allemande aus den sieben Tänzen von Tielman Susato, Libertango von Ástor Piazolla und das Andante No. 2 aus »For Children« von Béla Bartók gespielt. Jourdan beugte vor: »Nach den Sommerferien hatten wir bislang nur wenige Proben.« Umso erstaunlicher, wie gut sich die »Neuen« in das bestehende Ensemble eingefügt haben.

Ein eingespieltes Team ist der Jazz-Workshop (Leitung Burkhard Mayer) mit erwachsenen Musikern. Es hatte den Jazzstandard »Love for sale« (Cole Porter), den Bossa Nova »Dindi« (Antonio Carlos Jobim/Ray Gilbert) und den durch Frank Sinatra und Judy Garland berühmt gewordenen Song »Old devil moon« im musikalischen Gepäck.

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