06. Juli 2018, 20:47 Uhr

Kosten auf ein Viertel gesenkt

06. Juli 2018, 20:47 Uhr
Die Einweihung der neuen Haltestelle zeigt: Das Dach ist dicht. (Foto: dun)

In der Gießener Straße finden wartende Fahrgäste der Linienbusse auf der Höhe des Wohngebiets »Eselshohl« in Richtung Ortsausgang seit kurzem ein Buswartehäuschen zum Schutz gegen Regen. Ortsvorsteher Günter Haas freute sich zusammen mit seinem Stellvertreter Helmut Kircher, Bürgermeister Peter Klug und Bauhofleiter Jörg Riddel kürzlich bei einem Ortstermin über dessen Aufstellung.

»Nach langem Weg sind wir endlich am Ziel«, erinnerte Haas daran, dass die Idee zur Aufstellung bereits vor vier Jahren erstmals im Ortsbeirat vom damaligen Ortsvorsteher Kircher eingebracht worden war. Es dauerte dann allerdings, bis geprüft war, ob der überörtliche Verkehrsträger ZOV oder der Kreis die Kosten übernehmen könnte und welches Modell geeignet für den Standort ist.

Als klar war, dass die Stadt die Kosten tragen muss, entschloss sich der Ortsbeirat, aus seinem jährlichen Budget an ZID-Mitteln (»Zurück ins Dorf«) in Höhe von insgesamt 2500 Euro die Investition zu finanzieren. Erste Kostenermittlungen nur für das Wartehäuschen von rund 10 000 Euro erschienen Haas zu hoch. Er recherchierte selbst – das jetzige Modell kostet lediglich 2500 Euro. Der Laubacher Bauhof übernahm kleinere Bagger- und Pflasterarbeiten sowie die Aufstellung des Wartehäuschens.

ZID-Mittel eingesetzt

Über die Verwendung der diesjährigen ZID-Mittel will der Ortsbeirat übrigens in dieser Woche bei einer Ortsbegehung in der historischen Altstadt beraten und entscheiden. Das Programm »Zurück ins Dorf« (ZID) ist eine Laubacher Spezialität, die die städtischen Gremien zur Stärkung der Eigeninitiative der Dörfer und Stadtteile 2012 eingeführt hatten. Danach steht allen Ortsbeiräten ein Budget in der Höhe der Hälfte jeder Kosten zu, die die Stadt spart, weil vor Ort ehrenamtlich und in Eigeninitiative Arbeiten erledigt werden, die ansonsten die Stadt durchführen oder beauftragen und bezahlen müsste. Durch diese ZID-Mittel haben die Ortsbeiräte seitdem ein erheblich höheres Budget, um selbst Projekte anzugehen oder Anschaffungen beschließen zu können.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Historische Altstädte
  • Kosten
  • Modelle
  • Peter Klug
  • Regen
  • Schutz und Sicherheit
  • Laubach
  • Dunja Osswald
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos