01. Mai 2018, 18:01 Uhr

Kontinuität bei der Heimatvereinigung

01. Mai 2018, 18:01 Uhr
»Wällerche-Machen« eine Gemeinschaftsaktion der Sparten der Heimatvereinigung Wißmar; damit weiter gutes Backhausbrot gebacken werden kann. (Foto: m)

Sieht man vom Ausscheiden der beiden Vorstandsmitglieder Ursula Schmitz (Beisitzerin) sowie Schriftführerin Susi Ickemann ab, gab es im Vorstand der Heimatvereinigung Wißmar keine Veränderung. Wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Prof. Werner Trampisch, 2. Vorsitzender Ramon Plaß, Kassierer Jörg Kraft, Spartenleiter Heimatmuseum Friedel Will, Spartenleiter Mundartgruppe »Hanjer« Horst Mandler, Spartenleiter des Holz- und Technikmuseums (HTM) Dieter Mülich sowie die Beisitzer Horst Speier, Julia Trampisch, Markus Stroh, Christina Kleinschmidt, Prof. Eberhard Seidel und Reiner Klinkel. Neue Schriftführerin ist Jutta Heil.

Die Mitwirkung am Krämermarkt, das Weihnachtliche Hoffest und die Ausstellung »Konfirmation im Wandel der Zeit« waren die Höhepunkte des vergangenen Jahres, an die der Vorsitzende im Rahmen seines Geschäftsberichtes erinnerte. Das HTM ist weiter auf Erfolgskurs, wie dem Bericht des Spartenleiters zu entnehmen war. Dieter Mülich ließ die Dampf- und Gattertage noch einmal Revue passieren und berichtete, dass sich auch die Kindergeburtstage im Museum zunehmender Beliebtheit erfreuten. Ein Aushängeschild sind auch die »Hanjer«-Kinder, die auf zahlreichen Veranstaltungen die »Wissemere« Mundart hochhalten.

Viel zu tun hat auch Spartenleiter Friedel Will – der erste Mann im Heimatmuseum. Gerne empfängt Will vor allem Schulklassen und gewährt den Mädchen und Jungen interessante Einblicke in das Leben der Menschen früher und die dörflichen Traditionen im Allgemeinen.

Wenige Tage vor der Vollversammlung im Holz- und Technikmuseum hatte die Heimatvereinigung wieder zum »Wällerche-Machen« aufgerufen. Ohne die Reiser, die im Wald nur innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gesammelt werden dürfen, kann das Brotbacken im Backhaus nicht in der Form nach alter Väter Sitte durchgeführt und gezeigt werden. Mit den Reisern wird der Backofen angeheizt. Brotbackaktionen erfreuen sich in Wißmar auch zunehmend außerhalb der offiziellen Termine, auch bei Schulklassen, großer Beliebtheit. Da ist der Nachschub an »Wällerche« wichtig, denn die Reiser müssen mindestens ein Jahr lagern, bevor sie verbrannt werden. An der »Wällerche«-Sammelaktion beteiligten sich auch die »Hanjer«-Kinder und ihre Eltern. Da der Einsatz im Wald hungrig macht, wurde ein kräftiges Frühstück gereicht.

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