30. Mai 2019, 20:12 Uhr

König legt Amtseid ab

30. Mai 2019, 20:12 Uhr
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Von Harold Sekatsch

Bürgermeister Jörg König wurde bereits im Dezember wiedergewählt. Nun wurde er im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung für seine zweite Amtszeit ernannt. Freuen konnte sich auch der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Frank Hille: Ihm wurde der Landesehrenbrief verliehen.

Die Tagespolitik hatte die Stadtverordneten nach dem festlichen Auftakt schnell wieder eingeholt. So hielt Peter Reinwald, Vorsitzender der FDP-Fraktion, die Antworten seitens des Magistrats und des Bürgermeisters auf die Anfragen seiner Fraktion zu der Vergabe von Ingenieurleistungen für nicht vollständig beantwortet und wollte zu den schriftlich vorliegenden Antworten weitere Angaben erhalten. Nach Ansicht des Stadtverordnetenvorstehers Ralf Burckart decke sich dies aber nicht mit der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung.

In den Berichten des Magistrats wies Bürgermeister König darauf hin, dass die Stadt Linden durch Schaffung weiterer Plätze in den Kindertagesstätten Containeraufstellungen vermeiden möchte. Dabei spielt der ins Auge gefasste Bauernhofkindergarten eine besondere Rolle. Aus gegebenem Anlass wies der Bürgermeister darauf hin, dass auch nach einer Anmeldung für einen Platz im Bauernhofkindergarten der Wechsel in eine andere Kindertagesstätte möglich sei.

Die Stadt Linden bemüht sich um die Einführung eines Straßenkatasters und fasst in dieser Hinsicht eine Zusammenarbeit mit der Stadt Laubach ins Auge, die Ähnliches plant. Wie König außerdem mitteilte, sei das Kleinfeldspielfeld am Lindener Bahnhof abgebaut worden und werde einem Park-&-Ride-Platz weichen, zu dem auch Fahrradboxen (auch für E-Bikes geeignet) gehören sollen. Für September/Oktober ist geplant, die Arbeiten am Weg an der Grube Fernie zu beginnen. Zuvor soll der Boden noch auf Kampfmittel untersucht werden.

Einstimmig stimmten die Stadtverordneten für eine Änderung des Bebauungsplans, um so den Weg für den Solarpark Linden III freizumachen. Mit dem Stimmen der CDU und gegen die der FW, Grünen und FDP bei Stimmenthaltung der SPD sprachen sich die Stadtverordneten für einen Antrag der CDU aus, wonach »der Magistrat prüft, die kalkulatorische Verzinsung des durch die Stadt dem Eigenbetrieb zur Verfügung gestellten Kapitals für die Jahre 2020 bis 2022 auf 1,5 Prozent zu senken« und diesen Zinssatz im Dreijahresrhythmus zu überprüfen. Außerdem soll der Magistrat prüfen, »ob durch die damit verbundene Kostenreduktion die Gebühren ab 2020 für Abwasser und Niederschlagswasser gesenkt werden können«.



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