28. Januar 2019, 22:17 Uhr

»Kinder, wie die Zeit vergeht«

28. Januar 2019, 22:17 Uhr
Die Fotografen und Macher der Bilderschau »1125 Jahre Hausen«: Winfried Diegelmann, Dietrich Wirk, Christa Bohnaus, Renate Klinkel und Kurt Walther. (F.: rge)

Im August 2011 feierte Hausen das 1125-jährige Bestehen. Damals dokumentierten Fotografen der Fotogruppe Hausen die mehrtägigen Feierlichkeiten. Fast acht Jahre später wurden am Samstagabend in einer Multimediaschau die damaligen Ereignisse und Protagonisten aus Vereinen, Politik und Bürgerschaft noch einmal mit zahlreichen Fotos, Texten und Berichten lebendig.

Ins Visier ihrer Kameras hatten Christa Bohnaus, Gabi Jachimski, Kurt Walther, Karl Sprenger und Winfried Diegelmann das historische, gesellschaftliche Ereignis aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln genommen. Ortsvorsteher Jörg Schwarz hatte im letzten Jahr noch einmal bei der Fotogruppe nachgefragt und die präsentierten nun das Ergebnis ihrer Arbeit auf der großen Leinwand vor zahlreichen damaligen Helfern im Bürgerhaus Hausen.

Gleich zu Beginn dankte Schwarz allen Aktiven von damals und heute, die dieses Fest ermöglicht hatten, und der Fotogruppe Hausen für ihre rund einstündige Dokumentation. Die Ehrenvorsitzende der Fotogruppe, Renate Klinkel, hatte die »Spreu vom Weizen« aus dem riesigen Bilderfundus getrennt, informierte Winfried Diegelmann. Dietrich Wirk hatte die audiovisuelle Show erstellt. Neben Wirk sprach Sabine Scheele-Brenne die erklärenden Kommentare. Jürgen Schu hatte im Vorfeld Informationen rund um die Festivitäten beigesteuert.

Letzter Auftritt Walter Jungs

So erlebte man noch einmal das von der Dorfgesellschaft ohne städtische Unterstützung gestemmte Fest mit Backtag, Festzug, Unterhaltungsprogramm der Vereine im Festzelt, dem ökumenischen Gottesdienst, dem historischen Schultag und dem Grenzgang. Ein besonderer Moment war die Erinnerung an den Auftritt der Eintracht mit Festdirigenten Walter Jung am Festsonntag am 28. August 2011. Es war sein letzter Auftritt, am 31. Oktober verstarb er. Herta Spengler († 2017) war damals in der Trachtengruppe beim Umzug dabei und immer mit einem Lächeln zu sehen.

Die Kinder auf den Fotos von damals sind mittlerweile junge Erwachsene. »Kinder, wie die Zeit vergeht«, hätte man angesichts der Bilderschau sagen können. Werbung für das aktive Hausen und ihre Fotogruppe war es in jedem Fall. Die Fotogruppe besteht inzwischen seit 58 Jahren, erinnerte Diegelmann und warb für Klubaktivitäten wie Ausstellungen. Die nächste Vernissage mit Fotografien zum Thema »Graffiti in Gießen« findet am 25. Februar um 18 Uhr in der Zentrale der Sparkasse Gießen statt.

Ortsvorsteher Jörg Schwarz hatte im Anschluss alle Helfer von damals zu Speis und Trank eingeladen. Zum Feiern gibt es in diesem Jahr vielleicht bald wieder etwas im Schiffenberg-Dörfchen. Die Heimatfreundin Anneliese Stumpf erinnerte an »100 Jahre Backofen«, der im Backhaus im alten Rathaus installiert ist.

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