01. Juli 2018, 22:31 Uhr

Jazz zum Finale

01. Juli 2018, 22:31 Uhr
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Von Volker Heller
»The Call« mit (v l.) Burkhard Mayer, Johannes Langenbach, Sigrun Bepler und Jonas Noll.

Mit einer gut gelaunten Band »The Call« und einem interessierten Publikum gingen das Sommerfestival 2018 auf der Oberburg Staufenberg zu Ende. Das Wetter blieb der Veranstaltungsreihe diesmal treu. Es hatte keinen Konzertausfall oder eine Verlegung ins Burghaus gegeben.

Die gemeinsame Faszination für den Blues zwischen Sängerin Sigrun Bepler und Gitarrist Burkhard Mayer veranlasste beide, ein Jazz-Duo zu gründen. Wobei Jazz nicht alles ist, sondern die ganze Bandbreite von Balladen, Blues, Jazz & Latin Standards gespielt wird.

Zeitloses Stück gegen Krieg

Sie interpretieren Stücke der Klassiker aber auch modernere Songs von Abbey Lincoln. Die Zusammenarbeit mischt bekannte und weniger bekannte Songs. Intimität und Groove bilden manchmal sogar eine vorbildliche Einheit wie etwa beim zeitlosen Stück »War«. Es ging einem durch Mark und Bein. »War« stammt von Edwin Starr aus dem Jahr 1970, ist Klassik Soul. Die Grundaussage »War, huh, good god. What is it good for. Absolutely nothing« ist eine unmissverständliche Botschaft. Besonders die musikalischen Akzente überzeugten bei dem Konzert.

Zur Instrumentalunterstützung haben Bepler und Mayer sich Peter Herrmann (Bass), Johannes Langenbach (Schlagzeug) und Jonas Noll (Orgel) geholt. Von der Band »The Call« liegt jetzt eine CD vor. Die Release-Party dazu hat schon stattgefunden. Als Zugabe spielten die Musiker »Come together« von den Beatles. (Foto: vh)



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