Kreis Gießen

Jagdpacht wird in Feldwege investiert

19 Jagdgenossen aus Stockhausen und Klein-Eichen zogen in der Jahreshauptversammlung in Lardenbach Bilanz des Jagdjahres 2018/19. Jagdvorsteher Jürgen Biedenkapp berichtete von der Feldwegeschotterung mit 40 Tonnen Schotter in Stockhausen. In Klein-Eichen wurden im Vorjahr keine Wege ausgebessert. Ein Ausflug der gemeinsamen Jagdgenossenschaft nach Wein am Stein wurde lediglich von Mitgliedern aus Stockhausen wahrgenommen. Zusammen mit Jagdpächter Helmut Nickel ging es bei einem fachlich interessanten Grenzgang rund um Stockhausen auch zu den bis heute umstrittenen Windrädern im Grünberger Wald.
20. März 2019, 22:12 Uhr
Karl-Ernst Lind

19 Jagdgenossen aus Stockhausen und Klein-Eichen zogen in der Jahreshauptversammlung in Lardenbach Bilanz des Jagdjahres 2018/19. Jagdvorsteher Jürgen Biedenkapp berichtete von der Feldwegeschotterung mit 40 Tonnen Schotter in Stockhausen. In Klein-Eichen wurden im Vorjahr keine Wege ausgebessert. Ein Ausflug der gemeinsamen Jagdgenossenschaft nach Wein am Stein wurde lediglich von Mitgliedern aus Stockhausen wahrgenommen. Zusammen mit Jagdpächter Helmut Nickel ging es bei einem fachlich interessanten Grenzgang rund um Stockhausen auch zu den bis heute umstrittenen Windrädern im Grünberger Wald.

In seinem Bericht erwähnte der Klein-Eichener Jagdpächter Udo Senczkowski den Abschuss von zwei Füchsen, zwei Mardern, drei Waschbären und fünf Rehen. Die Strecke des Stockhäusers Jagdpächters Helmut Nickel umfasste vier geschossene und je zwei gefangene und überfahrene Füchse. Gefangen wurden zwei Dachse. Die Bilanz bei den Waschbären waren 15 Stück. Erlegt wurden neun Rehe und sieben Stück Schwarzwild. Zwei Wildschweine mussten als Fallwild bilanziert werden.

Kai Jochim und Christian Loob legten die separaten Kassenbestände offen. Nach den Berichten der Kassenprüfer Karl-Otto Bingmann, Jürgen Biedenkapp, Timo Faust und Axel Roth erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Die Jagdpacht soll erneut für die Schotterung von Gemarkungswegen eingesetzt werden. Angesprochen wurde zudem eine eventuelle Feldwege-Asphaltierung, die jedoch eine vorherige Absprache mit der Stadt notwendig macht. Dies gilt auch für das Säubern von Bach- und Wasserläufen, wofür sich jedoch auch die Ortsbeiräte einsetzen sollten.

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